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Selbstversorger
Ob köstliche Martinigansln, allerlei Fleischsorten bis hin zu eigenem Gemüse, der Bachlerhof ist ein Selbstversorger-Wirtshaus.
© Niederösterreich-Werbung/Rita Newman

Essen

Selbstversorger

Es gibt sie noch: Wirtshäuser mit eigener Fleischhauerei, ­Schlachtung und eigener Landwirtschaft, Jagd oder Obst- und Gemüsezucht. GEWINN stellt einige davon vor.

Von Gabriel Gantenbein

02.11.2022

Zwischenzeitlich hatten diese Gasthäuser an Bedeutung verloren, inzwischen sind sie wieder in Mode gekommen. Der Bachlerhof südwestlich von Amstetten bei Kematen an der Ybbs in Niederösterreich ist so ein Gasthaus. Bekannt ist das Haus in der ­Region unter anderem für seine besonders köstlichen Martinigansln. Die Gänse stammen aus eigener Zucht, allerdings sind es jährlich nur rund 40 Stück, weshalb eine rechtzeitige Reservierung unbedingt erforderlich ist. Die Familie Bachler züchtet aber auch Weideschweine und Hühner, die das ganze Jahr über frei herumlaufen. Und das ist noch nicht alles. Der Senior zieht seit über 40 Jahren auf eigenen Plantagen auch Erdbeerpflanzen. Es sind Erdbeeren, die so viel besser schmecken als vieles, was ansonsten auf dem Markt erhältlich ist.

Eine Selbstversorgung, die sich auch in der Küche widerspiegelt. Fleisch- und Wurstprodukte wie Speck und Schinken aus Hausschlachtung sind wichtige Bestandteile einer bodenständigen Küche, die eindeutig von der Qualität der Grundprodukte lebt. Die Marmeladen und Desserts mit Erdbeeren aus den eigenen Feldern werden nicht nur in der Region überaus geschätzt.

Teller mit Fleisch und Gemüse
Im Landgasthaus Winkelhofer entstehen Gerichte, die klassisch und modern, kreativ und bodenständig zugleich sind.© Niederösterreich Werbung/Sophie Menegaldo

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