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Konjunktur

Zinserhöhungen und Krisen stärken Dollar

Von Robert Wiedersich

07.06.2022
Zentrale der Fed in Washington
Zentrale der Fed in Washington: weitere starke Zinsschritte erwartet© crbellette - GettyImages.com

USA. In Krisenzeiten gilt die Währung der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt immer noch als sicherer Hafen. Noch dazu trifft der Ukraine-Krieg die USA wirtschaftlich deutlich weniger hart als Europa. Gleichzeitig ist die ­Notenbank Fed mit Zinserhöhungen vorgeprescht. Der Markt erwartet, dass dies erst der Anfang war. Schon Mitte Juni könnte die nächste kräftige Erhöhung folgen.

Der Dollar-Index stieg im Mai auf den höchsten Stand seit 2002. Der Index zeigt das Verhältnis von sechs großen Währungen (u. a. Euro, Yen, Pfund) gegenüber dem Dollar. Besonders problematisch ist der starke Dollar für Schwellenländer. Sie zahlen mehr für wichtige Importe und der Schuldendienst für Dollar-Staatsanleihen steigt. Das erhöht wiederum das ­Risiko von Finanzkrisen und Zahlungsausfällen, nachdem viele Länder noch von der Pandemie geschwächt sind.

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