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Konjunktur
Trump schadet dem US-Tourismus
Die politischen Umwälzungen in den USA haben dem Fremdenverkehr geschadet. Die Zahl der internationalen Gäste ist seit dem Amtsantritt von Donald Trump deutlich gesunken. Ein wesentlicher Grund dafür sind laut Experten die rigiden Einreisebestimmungen unter dem US-Präsidenten, die viele Reisende verunsichern. Ein Blick auf einschlägige Statistiken der Tourismusbehörde U.S. Travel Association zeigt, dass vor allem Kanadier den USA ferngeblieben sind: Sind 2024 noch mehr als 20 Millionen Kanadier in die USA eingereist, waren es 2025 nur 15,7 Millionen. Kein Wunder in Anbetracht der politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern.
Aber auch Menschen anderer Nationen, etwa Mexikanern und Europäern, ist die Lust an USA-Reisen vergangen. Insgesamt ist die Zahl der internationalen Besucher in den USA 2025 auf rund 68 Millionen zurückgegangen. Ein herber Rückschlag, nachdem sich die Branche zuvor gerade erst von der Coronakrise erholt hatte. Laut Prognosen des Branchenverbands soll es zwar wieder bergauf gehen, das Niveau von 2019 aber frühestens 2029 erreicht werden.



