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„Wir bleiben bei Aktienmärkten vorsichtig“© Kathrein Privatbank/Sabine Klimpt

Interview mit Wilhelm Celeda

„Wir bleiben bei Aktienmärkten vorsichtig“

Wilhelm Celeda, Vorstandschef der Kathrein Privatbank, erklärt im GEWINN-Interview, warum der Ukraine-Krieg die Börsen länger beschäftigen werde als die Corona-Pandemie.

Von Martin Mayer

27.04.2022
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GEWINN: Derzeit wird angesichts des Kriegs in der Ukraine ein Importstopp von Öl und Gas aus Russland diskutiert. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hätte ein Boykott?

Celeda: Es hätte wirtschaftlich jedenfalls eine deutlich hemmende Wirkung und wir kämen in Europa wahrscheinlich kurzfristig in eine Stagflation, in jedem Fall in eine Rezession. Es gibt hier etwa für Deutschland bereits Prognosen, die in diesem Fall von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung für 2022 von zwei bis drei Prozent ausgehen würden. Für Österreich müsste man wohl noch eine Spur mehr an Rückgang befürchten.

GEWINN: Wie haben Sie in der Vermögensverwaltung auf den Ausbruch des Kriegs reagiert?

Celeda: Wir hatten uns bereits Anfang Februar deutlich defensiver aufgestellt. Wir wussten damals natürlich noch nicht, dass der Krieg ausbrechen würde. Aber einige Indikatoren hatten uns zur Vorsicht geraten, darunter die Inflation. Ursprünglich hatte der Markt erwartet, dass die hohen Preissteigerungen nur temporär sein würden, es zeigte sich aber bereits bald nach dem Jahreswechsel, dass die Inflation längerfristig bleiben würde.

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