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Ausgefallene Autos
Wenn Träume Räder bekommen
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Diese Hersteller sind so exklusiv, dass ein Namedropping selbst eingefleischte Autokenner ins Schwitzen bringt. Mit einem meist stückzahlenlimitierten Modell aus derart erlesenem Haus ist es praktisch ausgeschlossen, auf der Straße einen Markenkollegen zu treffen. Mit den Boliden der noch eher bekannten Legenden Bugatti, Koenigsegg oder Pagani ist die Wahrscheinlichkeit allerdings kaum größer.
E-Mobilität ist in dieser speziellen Art von High End überraschenderweise selten ein Thema. Im Segment der Superraren ist weitgehend Benzin-Power angesagt – acht Zylinder gelten als Mindestanforderung, zwölf als vorbildlich, 400 km/h als noble Geste. Hybrid-Anabolika werden gerne dazu gereicht, es geht ja schließlich um was: Das spezielle Game of Thrones, wer am Ende das meiste Muskelschmalz für sich beanspruchen kann, läuft hier exklusiv in Dauerschleife. Außer der Leistung und – so nicht elektrisch-stumm – dem Soundtrack an den Endrohren zählt aber auch die Lautstärke des Designs. Auf diesem Gebiet lässt sich keine der genannten Nobelschmieden lumpen. Aerodynamischer Wahnwitz ist die Norm, wobei hier die alte Regel „Form follows function“ wegen der schieren PS-Eskalation im denkbar schnittigsten Gewand daherkommt.
Über Geld wird in dieser Liga der außergewöhnlichen Gentleman-Driver grundsätzlich nicht gesprochen. Preise gibt es meist nur auf Anfrage – es wird aber eher persönliches Vorsprechen erwartet als ein schäbiges E-Mail.


