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Weniger Arbeit - mehr Geld© Ljupco - GettyImages.com; sefa ozel - GettyImages.com, Bildbearbeitung: EDGE Project/Georg Zumbulev

Trotz Energiekrise und drohender Rezession

Weniger Arbeit - mehr Geld

Von Erich Brenner, Michaela Schellner und Fini Trauttmannsdorff

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27.09.2022
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Wenn man mit Managern und Personalverantwortlichen (HR) spricht, hört man unabhängig von Unternehmensgröße und Branche überall das Gleiche. Neben Energiekrise, Klimawandel, Kostensteigerungen und Rekordinflation bereitet ihnen vor allem die Situation auf dem Arbeitsmarkt Kopfzerbrechen. Österreichs Unternehmen gehen schlichtweg die Arbeitskräfte aus. Es gibt derzeit kaum einen Betrieb, der nicht händeringend auf der Suche nach Mitarbeitern ist. Und das, obwohl die Beschäftigung hoch ist und die Arbeitslosigkeit sinkt.

Die Gründe dafür sind mannigfaltig und weitgehend bekannt. Immer mehr Babyboomer gehen in Pension und die Ansprüche der Menschen an einen Job haben sich – auch bedingt durch die Coronapandemie – massiv verändert. Laut Statistik Austria arbeiten hierzulande über 1,2 Millionen Menschen in Teilzeit, viele davon, weil es nicht anders möglich ist, immer mehr allerdings auch bewusst. Dazu kommt noch eine hohe Wechselbe­reitschaft für Jobs mit Sinn sowie für jene mit einem besseren Gehalt und attraktiveren Arbeitsbedingungen.

Chart: Vollzeitkräfte wollen weniger, Teilzeitkräfte mehr Stunden arbeiten

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