Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Studie

Welche Ausbildung bringt welches Gehalt?

Von Michaela Schellner

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
25.06.2024
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners
Frau mit aufgefächertem Geld in den Händen
© digihelion – GettyImages.com

Das Österreichische Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ) ermittelt im Zweijahresrhythmus, welches Gehalt je nach Ausbildung beim Jobeinstieg bezahlt wird. Die aktuelle Erhebung auf Basis von Detaildaten von 41 Betrieben und zusätzlich geführten ­Interviews mit Forum-Personal-Mitgliedsunternehmen zeigt, dass die Einstiegsgehälter mit einer Spanne zwischen 2.592 (Berufsschule) und 4.200 Euro brutto pro Monat (Rechtswissenschaften, LL.M.) noch nie so hoch waren wie jetzt (siehe Tabelle). ÖPWZ-Geschäftsführer Armand Kaáli-Nagy geht ins Detail: „Bei den Absolventen wirtschaftlicher Ausbildungen auf FHs und Universitäten merkt man mit einem Bachelor keinen Unterschied in der Vergütung. Mit einem Masterabschluss verdient man im Durchschnitt 283 Euro mehr.“

Mit einem Plus von 19 Prozent (nicht inflationsbereinigt) im Vergleich zu 2022 am stärksten gestiegen sind die Einstiegsgehälter für Handelsakademie- und Fachhochschulabsolventen (M.A.) mit Wirtschaftsbezug. Wer eine Universität mit Wirtschaftsbezug, eine Berufsschule oder Rechtswissenschaften abgeschlossen hat, kann rund 18 Prozent mehr Gehalt erzielen. Mit der Erhebung will der gemeinnützige Verein Unternehmen strategische Entscheidungen erleichtern sowie Absolventen eine Hilfestellung zur Einschätzung ihres Marktwerts geben. ÖPWZ-Präsident Andreas Prenner: „So können Absolventen auch mit realistischen Vorstellungen in ­etwaige Verhandlungen eintreten.“

Die Studie zeigt ebenfalls, dass sich die Jobchancen aufgrund der wirtschaftlich angespannten Situation verschlechtert haben, weil die befragten Unternehmen ihren Personalstand nur halten und eher nicht ausbauen wollen. Wer eine technische Ausbildung mitbringt, ist aber am ehesten gefragt.

Weitere Artikel

Elke Srba-Gutsch in einer ÖBB LokExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Vielfalt rechnet sich

Fachkräftemangel, neue Kunden, mehr Innovation: warum immer mehr Unternehmen „Diversity“ nicht als...

Weiterlesen: Vielfalt rechnet sich
Geöffneter Safe, darin Geldbündel

Lukrativ Geld parken

Lange Zeit musste man bei kurzfristig veranlagtem Geld auf Zinsen verzichten. Das hat sich...

Weiterlesen: Lukrativ Geld parken
Matthias Reder auf einem roten Ledersessel sitzend

„Bitcoin minen, statt PV-Strom zu verschenken“

Matthias Reder, erfahrener Finanz- und Bitcoin-Experte, erklärt, warum Bitcoin-Mining für...

Weiterlesen: „Bitcoin minen, statt PV-Strom zu verschenken“