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Volle oder milde Sorte?
Škoda Octavia Selection TSI mHEV DSG.
© Škoda, grebeshkovmaxim – GettyImages.com, Bildbearbeitung: GEWINN

Auto

Volle oder milde Sorte?

Bis vor Kurzem galten die europäischen Automarken noch als Hybrid-Muffel, nun ziehen sie Modell für Modell mit der selbst­ladenden Teilelektrifizierung nach. Das Angebot reicht von der eher simplen Mild- bis zur integrierten Voll­hybrid-Lösung.

Von Stefan Pabeschitz

25.06.2024
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Als kostengünstigste und somit Einsteigervariante gilt der Mild-Hybrid mit einer externen Starter-Generator-Einheit, die dem Benzinmotor über einen Riemen Zusatzschub gibt. Wird der nicht benötigt, lädt sie im Fahrbetrieb den kleinen Extra-Akku auf. Für den Fahrer ändert sich im täglichen Gebrauch gegenüber einem Solo-Benziner oder -Diesel nichts.

Das Gleiche gilt für den Vollhybriden, nur ist der komplexer aufgebaut. Der E-Motor ist direkt in der ­Antriebseinheit verbaut, meist deutlich stärker, und der Zusatz-Akku hat mehr Kapazität. Der maßgeblichste Unterschied besteht hier aber in der aufwendigen Energierückgewinnung über die Bremsen, was vor allem im Stadtverkehr Vorteile erzielt: Moderne ­Systeme schaffen gut zwei Drittel aller City-Strecken im E-Modus.

Bruder-Hilfe made in France

Sowohl Dacias Hochdach-Kombi Jogger als auch der neue Duster werden mit der integrierten Vollhybrid-Lösung von 1,6-Liter-Benziner und E-Motor angeboten. Mit 94 und 47 PS ist die Leistung zwischen den beiden Aggregaten brav im Verhältnis zwei zu eins aufgeteilt, allerdings steuert der E-Motor einen großen Teil des für den Vortrieb wichtigen Drehmoments bei. Das Aggregat samt der aufwendigen und ebenfalls mit elektrischen Stellmotoren arbeitenden Achtgang-Automatik ist eine Sachspende von Konzernmutter Renault, die es in Modellen von Clio bis Espace einsetzt, wenn auch dort der Konzern-Hackordnung wegen mit ­etwas mehr Leistung als bei der rumänischen Tochter.

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