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Stiftungsfonds von Harvard, Yale & Co: Ist auch ihre Rendite elitär?
Den Stiftungsfonds elitärer US-Universitäten (wie hier Yale) eilt der Ruf überdurchschnittlicher Renditen voraus. Die Realität zeigt ein anderes Bild.
© mauritius images/Alamy Stock Photos/Tom Croke

Kommer spricht Klartext

Stiftungsfonds von Harvard, Yale & Co: Ist auch ihre Rendite elitär?

Den milliardenschweren Stiftungsvermögen der US-Eliteuniversitäten eilt der Ruf voraus, sie würden laufend legendäre Renditen erzielen. Doch vieles deutet darauf hin, dass die Ergebnisse in der Realität höchst durchschnittlich ausfallen.

Von Gerd Kommer

15.06.2022
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Wer sich mit der alten, immer wieder interessanten Investmentfrage befasst, ob und wie es möglich ist, systematisch den Markt zu schlagen, der wird zwangsläufig irgendwann auf die Stiftungsfonds privater amerikanischer Universitäten stoßen. Die Stiftungen investieren ihre Mittel auf dem Kapitalmarkt und finanzieren mit den erwirtschafteten Erträgen den Teil der Betriebskosten der jeweiligen Hochschule, der nicht über Studiengebühren, Forschungsmittel und staatliche Förderungen gedeckt werden kann.

Die Mittel der Stiftungsfonds, die häufig schon seit über 100 Jahren bestehen, stammen aus Spenden der Alumni und aus laufenden Erträgen. Die Stiftungsfonds der besonders bekannten, alteingesessenen US-Privatuniversitäten gehören zu den größten privaten Investoren der Welt. Zusammengenommen betrug das Vermögen der rund 710 Stiftungs-Fonds amerikanischer Hochschulen im Jahr 2021 über 820 Milliarden US-Dollar. Der in der Anleger-Community wohl bekannteste Stiftungsfonds ist jener der Eliteuniversität Yale. Sein erst kürzlich verstorbener Chief Investment Officer, David Swensen, gilt als Erfinder des modernen Investmentmodells für Stiftungsfonds.

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