Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Steuer-Guide für Anleger 2026
Welche steuerlichen Regeln gelten für Kursgewinne, Zinsen, Dividenden und Fondserträge? Und was ändert sich ab 1.1. für Krypto-Investoren?
© CentralITAlliance - GettyImages.com

Wie Aktien, Fonds, Bitcoin und Co. versteuert werden

Steuer-Guide für Anleger 2026

Welchen aktuellen steuerlichen Rahmenbedingungen sind Kursgewinne, Zinsen, Dividenden und Fondserträge unterworfen? Was ändert sich mit 1. Jänner bei Kryptoinvestments, und wie holt man ausländischer Quellensteuern zurück?

Von Michael Kordovsky und Susanne Kowatsch

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
05.01.2026
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

Neuigkeiten gibt es vor allem für Kryptoinvestoren zu vermelden. Denn im kürzlich beschlossenen neuen Krypto-Meldepflichtgesetz als Teil des Betrugsbekämpfungspakets 2025 „soll unter anderem die Transparenz betreffend Kryptoinvestments durch einen grenzüberschreitenden Informationsaustausch mit den Steuerbehörden erweitert werden“, schildert Steuerberater Christoph Puchner, Partner bei Ecovis. Wer bisher also Investments auf ausländischen Kryptoplattformen wie Kraken, Coinbase oder Binance getätigt hat, darf sich nicht mehr in der Gewissheit wiegen, dass der heimische Fiskus davon nichts mitbekommt. 

Mit dem neuen Krypto-Meldepflichtgesetz wird die überarbeitete EU-Amtshilferichtlinie (DAC 8), welche auf einer OECD-Initiative basiert, in Österreich umgesetzt und der internationale Informationsaustausch über Kryptowerte massiv ausgeweitet werden. „Da es sich um eine OCED-Initiative handelt, wird neben der EU auch die Umsetzung in Drittstaaten forciert“, stellt Puchner klar.

Seit 1. 1. 2026 müssen nun Kryptodienstleister in Bezug auf meldepflichtige Transaktionen (z. B. Tausch zwischen Kryptowerten, Verkauf von Kryptowerten gegen Fiatwährung und Massenzahlungstransaktionen) bestimmte Daten automatisch an die Finanzverwaltungen melden:

  • Nutzerrelevante Daten (z. B. Name, Adresse, Steuernummer, Ansässigkeitsstaat)
  • Transaktionsbedingte Daten (z. B. Kryptowährung, Art der Transaktion wie Verkauf oder Tausch, Zeitpunkt, Anzahl an Kryptowährung, gezahlter/
    erhaltener Betrag)

Weitere Artikel

ausgestopfter TigerkopfExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Wohin mit zweifelhaften Erbstücken?

Von der Krokodilledertasche über Elfenbein bis zu NS-Überbleibseln oder Waffen. Was tut man mit...

Weiterlesen: Wohin mit zweifelhaften Erbstücken?
Quantencomputer von IonqExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Erster Quantencomputing-ETF auf dem Weg zur Milliarde

Quantencomputing könnte in Zukunft unvorstellbare Innovationen ermöglichen. Schon jetzt bringt das...

Weiterlesen: Erster Quantencomputing-ETF auf dem Weg zur Milliarde
Zwei Männer auf der Baustelle mit Bauhelm am Kopf, die sich die Hände schüttelnExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Lebenswerk zu verkaufen

Immer mehr heimische Unternehmer suchen ihre Nachfolger außerhalb der Familie. Damit rückt der...

Weiterlesen: Lebenswerk zu verkaufen