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Thermische Sanierung: wo es nach dem Förderstopp des Bundes noch Geld gibt
Bis auf Salzburg und die Steiermark fördern alle Bundesländer Maßnahmen zur thermischen Sanierung.
© dima_sidelnikov – GettyImages.com

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Thermische Sanierung: wo es nach dem Förderstopp des Bundes noch Geld gibt

Der Sanierungsbonus des Bundes wurde nach wenigen Monaten schon wieder gestoppt. Die meisten Bundesländer fördern aber den Fenstertausch oder eine neue Wärmedämmung weiter.

Von Robert Wiedersich

18.02.2026
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Anfang Februar wurde der Sanierungsbonus des Bundes für die thermische Sanierung überraschend gestoppt, obwohl die Einreichung für die Förderanträge erst im November 2025 gestartet war. Bis dahin gab es z. B. bis zu 5.000 Euro für einen Fenstertausch oder 10.000 Euro bei einer Senkung des Heizwärmebedarfs um 40 Prozent durch eine Wärmedämmung.

Nun können keine neuen Förderanträge mehr gestellt werden. Der Bund hat beschlossen, heuer nur noch den Heizungstausch zu fördern. So gibt es z. B. für eine neue Wärmepumpe weiterhin 7.500 Euro, für eine Pelletsheizung 8.500 Euro.

Wer nicht warten will, bis der Bund wieder frisches Geld für thermische Sanierungen lockermacht, sollte sich an die Förderstellen der Bundesländer wenden. Bis auf Salzburg und die Steiermark fördern alle Länder Fenstertausch oder Dämmung in unterschiedlicher Höhe. Das Geld fließt allerdings nicht immer über Einmalzuschüsse wie zuletzt beim Bund, sondern auch über geförderte Kredite bzw. Annuitätenzuschüsse.

Die höchsten Einmalzuschüsse gibt es in Tirol und Kärnten, niedrigere in Wien und Oberösterreich. Auf geförderte Kredite setzen das Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg. Zusätzlich gibt es in manchen Gemeinden noch eigene Förderungen.

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