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Steigende Zinsen bei Anleihen© Markus Murlasits

Normalisierung auf dem Anleihenmarkt

Steigende Zinsen bei Anleihen

Ausgelöst durch die Zinswende mussten Anleihen heuer massive Kursverluste hinnehmen. Doch jetzt erscheint ein Einstieg interessant, weil die Bewertungen attraktiv und die Zinspuffer mittlerweile beruhigend sind.

Von Hans-Jörg Bruckberger und Martin Mayer

27.09.2022
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Deutsche Staatsanleihen galten als der „Fels in der Brandung“ für jedes Portfolio. Doch dem „Gemetzel“ an den Anleihenmärkten im ersten Halbjahr 2022 konnten sie sich auch nicht entziehen: Die Kurse deutscher Staatsanleihen – gemessen am breit gestreuten Bloomberg Euro Treasury Germany Index – brachen vom Jahresbeginn bis zum Juni 2022 um fast 15 Prozent ein, nachdem die Renditen im Zuge der spektakulären Zinswende in die Höhe geschossen waren. So erreichten zehnjährige deutsche Staatsanleihen im Mai eine Rendite von 1,2 Prozent, im Unterschied zu minus 0,4 Prozent nur wenige Monate davor.

Ähnlich das Bild in den USA: Zehnjährige US-Treasuries rentierten Anfang Mai bei 3,20 Prozent und damit um knapp 1,9 Prozentpunkte höher als ein halbes Jahr zuvor. Dabei handelte es sich um den schärfsten Renditeanstieg bei Staatsanleihen seit 22 Jahren.

An den Anleihenmärkten gehen Renditeanstiege wie beschrieben stets mit Kursverlusten einher. Der Grund: Steigende Zinsen bedeuten, dass es für neue Emissionen höhere Zinskupons gibt als für laufende Anleihen. Dem passen sich die Renditen bereits begebener Anleihen an – indem ihr Kurs sinkt.

Chart: Kurseinbruch bei deutschen Staatsanleihen
Vermeintlich risikolose deutsche Staatsanleihen erlebten angesichts des Zinsanstiegs im ersten Halbjahr herbe Kursverluste. Doch aus Sicht von Experten könnte aktuell ein guter Einstiegszeitpunkt für Anleihen sein.

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