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Der Preis wurde zwar heuer durch den Zinsanstieg gebremst, doch langfristig sollte Gold gegen Inflation schützen.
© jansucko - GettyImages.com

Gold und Edelsteine

Schöner Anlegen

Die hohe Inflation ist so schnell nicht vorbei, und langfristig schützen Gold und Edelsteine vor Geldentwertung. Wie können Anleger das optimal umsetzen? TOP-GEWINN befragte einschlägige Experten.

Von Michael Kordovsky

11.10.2022
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Grundsätzlich waren Gold und Edelsteine in turbulenten Zeiten mit Krieg und hoher Inflation eine gute Absicherung für das Portfolio. So zeigte Gold etwa im Deutschen Reich in den Jahren 1913 bis zum Höhepunkt der Hyperinflation von 1923 weitgehenden Inflationsschutz. Auch in einer aktuelle Untersuchung von Rothschild &  Co. auf Basis von US-Daten für den Zeitraum 1971 bis 2021 war Gold – besonders in Phasen mit Inflationsraten von sechs Prozent aufwärts – ein guter Schutz vor Kaufkraftverlusten.  

Zinsanstieg bremst Gold

Wenn allerdings die Zinsen wie im laufenden Jahr steigen, bremst das die Goldpreisentwicklung. So hat der Goldpreis in Dollar seit Jahresbeginn über neun Prozent nachgegeben. Euro-Anleger konnten sich wegen der massiven US-Dollar-Aufwertung dennoch über ein Plus von über sechs Prozent freuen.

Der Grund: Edelmetalle werfen keine Zinsen ab, weshalb die Attraktivität festverzinslicher Papiere, für die es jetzt wieder Zinsen gibt, in Relation zu Gold nun deutlich gestiegen ist. Kurz- bis mittelfristig ist der Ausblick für Gold laut Frank Schallenberger, Head of Commodity Research der Landesbank Baden-Württemberg, weiterhin verhalten: „Aufgrund der sehr hohen Inflationsraten dürfte die US-Notenbank die Leitzinsen sogar noch deutlich stärker anheben als im letzten Zinserhöhungszyklus 2017/2018. Ich bleibe daher bei meinem Pessimismus für Gold und rechne bis Ende 2023 mit Preisen von 1.600 US-Dollar pro Feinunze.“  

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