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Regionalbanken sind nach Rekordjahren gefordert
Regionalbanken können auch in Zeiten digitaler Kommunikation mit ­persönlicher Beratung punkten.
© Szepy – GettyImages.com, Bearbeitung: GEWINN

Finanzplatz

Regionalbanken sind nach Rekordjahren gefordert

Dank der gestiegenen Zinsen konnten insbesondere auch die Regionalbanken in den vergangenen Jahren ­Rekordergebnisse erzielen. Doch die anhaltend schwache Konjunktur und steigender Konkurrenzdruck belasten.

Von Martin Mayer

19.05.2026
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Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sind auch Sie Kundin oder Kunde einer Regionalbank, schließlich werden mehr als 90 Prozent aller Bankinstitute in Österreich zu dieser Kategorie gezählt. Egal, ob in der Stadt oder am Land, ­Regionalbanken stellen aufgrund ihres immer noch sehr dichten Filialnetzes in gewisser Weise einen Fixpunkt in ­einer sich rasant digitalisierenden ­Finanzwelt dar. 
Doch so stabil und unaufgeregt diese Banken nach außen auch wirken mögen, so volatil hat sich ihr Geschäft in den vergangenen Jahren von der Flaute in der Niedrigzinsphase zu ­Rekordergebnissen in den Jahren 2023 und 2024 entwickelt. Auch in den kommenden Jahren sollte dem Management der Regionalbanken nicht langweilig werden, wenn man den Prognosen von Branchenkennern Glauben schenkt.

„Die Rekordergebnisse der Jahre 2023 und 2024 konnten unserer Einschätzung nach 2025 nicht mehr erreicht werden, und wir werden auch heuer und nächstes Jahr keine so ­starken Ergebnisse mehr sehen, auch wenn die Zinsen moderat steigen sollten“, analysiert etwa Andreas Sumper, Managing Partner bei Zeb Austria, ­einem auf die Finanzbranche spe­zialisierten Beratungsunternehmen. Wobei er betont, dass es sich bei den Auswertungen im Rahmen der jährlich erscheinenden Regionalbankenstudie um aggregierte Zahlen handelt und einzelne Banken sehr wohl davon abweichen können, wie etwas das Interview mit dem CEO der BKS Bank Nikolaus Juhász zeigt.

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