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Was aus René Benkos Immobilienreich wurde
Gläubiger im In- und Ausland fordern von Benkos Signa über 40 Milliarden Euro.
© APA-Images/EXPA/Johann Groder

Infrastruktur und Bau

Was aus René Benkos Immobilienreich wurde

2023 legte René Benkos Signa die größte Pleite der heimischen Wirtschaftsgeschichte hin. Drei Jahre später hat der Großteil des einst riesigen Immobilienreichs neue Eigentümer. Wer sich die besten Stücke gesichert hat und was noch zu haben ist.

Von Robert Wiedersich

19.05.2026
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Während René Benko in Untersuchungshaft auf die gerichtliche Aufarbeitung der gigantischen Pleite wartet, ist die Verwertung der Signa-Immobilien in Österreich schon weit fortgeschritten. Einige Häuser verkaufte die Signa noch wenige Monate vor der Pleite, etwa in der Wiener Innenstadt das Apple-Haus in der Kärntner Straße oder das Gebäude des Meinl am Graben. Auch die Kika-Leiner-Immobilien schlug man noch los. Die hektischen Verkäufe konnten den Untergang aber nicht mehr verhindern.  

Die Gläubiger dürften jedenfalls nur einen Bruchteil ihres Geldes wiedersehen. Insgesamt geht es um Forderungen gegen Hunderte Signa-Gesellschaften im Ausmaß von über 40 Milliarden Euro, die Gläubiger gestellt haben. Damit handelt es sich nicht nur um die größte Pleite Österreichs, sondern auch eine der größten Europas. Wie viel von den Schulden letztlich zurückgezahlt werden kann, hängt vor allem von der weiteren Verwertung der Immobilien und Firmenbeteiligungen im In- und im Ausland ab. Auch international läuft der Verkauf auf Hochtouren, vom Luxuskaufhaus Kadewe in Berlin bis zur Kaufhauskette Selfridges in Großbritannien. Teilweise lässt sich das Signa-Vermögen aber nur mit massiven Abschlägen zu Geld machen. So brachte der Hälfteanteil am Chrysler Building in New York fünf Millionen Euro ein. 2019 hatte die Signa mit einem Partner noch 150 Millionen Euro für den gesamten Wolkenkratzer gezahlt.

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