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Finanzindustrie
RBI und Co.: Austro-Konzerne auf Einkaufstour
Also doch: Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat lange stillgehalten, jetzt aber doch ihr Angebot für die Addiko Bank nachgebessert: Statt der ursprünglich 23,05 Euro je Aktie bieten die Giebelkreuzler nun 26,50 Euro. Dies erfolgte in Reaktion auf ein zwischenzeitlich abgegebenes Konkurrenzangebot der slowenischen Nova Ljubljanska Banka (NLB), die ihrerseits 29 Euro je Anteilsschein zahlen will. Damit bewertet die NLB die Addiko mit rund 566 Millionen Euro, die RBI kommt auf rund 517 Millionen Euro.
Übernahmepoker um Addiko Bank
Obwohl das neue Angebot der RBI immer noch unter dem der NLB liegt, bezeichnen es Marktteilnehmer, darunter auch einige Insider, als interessant und sehen hohe Erfolgschancen für die Österreicher. Denn um die Finanzierung des Vorhabens dürften sich die Marktakteure bei der RBI weniger Sorgen machen als bei der deutlich kleineren NLB. Auch Anlegerschützer Florian Beckermann vom Interessenverband für Anleger (IVA) sprach zuletzt von einer „erhöhten Transaktionswahrscheinlichkeit“.
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