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Raus aus Tech? Hier winkt der nächste Superzyklus
Rohstoffkonzerne sollten ihrerseits von steigenden Rohstoffpreisen profitieren. Goldminenbetreiber verdienen beispielsweise aktuell bereits so gut wie nie zuvor.
© EyeEm Mobile GmbH. – GettyImages.com

Marktanalyse

Raus aus Tech? Hier winkt der nächste Superzyklus

Rohstoffe waren als Investment lange out, seit ein paar Jahren sind sie wieder im Steigen. Das könnte aber erst der Beginn einer jahrzehntelangen Hausse sein. GEWINN fragte nach: Was ist dran am viel zitierten Superzyklus?

Von Hans-Jörg Bruckberger

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15.09.2026
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Der Goldpreis steigt wieder, der Ölpreis ebenso – der Rohstoffsektor bereitet Investoren Freude. Das gilt auch für die dazugehörigen Aktien. Im August zählte der Bereich Grundstoffe hinter Technologie zu den stärksten Branchen an den Aktienmärkten. Dennoch ist der Sektor immer noch historisch günstig, weshalb ihm manch ein Experte eine grandiose Zukunft prophezeit. 

Immer wieder spukt das Wort „Superzyklus“ durch einschlägige Publikationen und wird von Marktteilnehmern, nicht zuletzt auch in sozialen Medien, strapaziert. Der amerikanische Wirtschaftsprofessor Steve Hanke beispielsweise schrieb schon im Frühjahr auf X: „Wir treten in einen neuen Rohstoff-Superzyklus ein.“ Das Nachrichtenportal Business Insider zitiert ihn auf Deutsch übersetzt wie folgt: „Alles steigt. Der US-israelische Krieg gegen den Iran hat das weiter angefeuert. Deshalb sollte man sein Portfolio von Tech hin zu klassischen Rohstoffen umschichten.“ Die entscheidenden Indikatoren seien physischer Natur, erklärt er und verweist auf niedrige Lagerbestände und jahrelange Unterinvestitionen in Infrastruktur. Ein echter Superzyklus zeige sich, wenn höhere Preise nicht schnell zu mehr Angebot führen, weil es Engpässe auf der Angebotsseite gibt.

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