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GEWINN-Empfehlungen im Rückblick
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Der Bulle reitet weiter und weiter und weiter: So könnte man die vergangenen Monate seit Veröffentlichung der GEWINN-April-Ausgabe zusammenfassen, und das trotz laufenden politischen Störfeuers. So hält etwa der Konflikt im Iran die Weltöffentlichkeit in Bann und führt dazu, dass die Marktteilnehmer langfristig von höherer Inflation ausgehen. In den USA lag diese im Juli bei 3,7 Prozent und damit deutlich über dem Zielniveau der US-Notenbank Fed von zwei Prozent. Im Euroraum führten ein stärkerer Energiepreisanstieg und ein Anstieg der Industriegüterpreise (ohne Energie) von Juli auf August zu einem Anstieg der Inflationsrate von 2,9 auf 3,3 Prozent (August-Wert noch vorläufig).
Das wiederum zwingt die Zentralbanken, auf die anhaltend starken Preissteigerungen zu reagieren. So hat die EZB als Reaktion auf die jüngste Teuerung im Euroraum im Juni die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte angehoben, ein weiterer Zinsschritt nach oben wird für die Sitzung am 10. September erwartet. Und beim Notenbanktreffen in Jackson Hole bekannte sich auch der neue Fed-Chef Kevin Warsh eindeutig zur Inflationsbekämpfung.
Gleichzeitig boomt der Bau von Rechenzentren. In den USA wurden laut Constructconnect im ersten Halbjahr 2026 Rechenzentrumsprojekte mit einem Bauvolumen von 81,5 Milliarden Dollar gestartet, verglichen mit 72,5 Milliarden Dollar im gesamten Jahr 2025. Entsprechend setzen Technologieaktien ihren Höhenflug fort.
Im Fünfmonatszeitraum vom 1. April bis 31. August 2026 stieg der Nasdaq-100-Index um 22,6 Prozent, während es der S&P 500 auf ein Plus von 16,9 Prozent brachte. Auch der DAX konnte um 12,7 Prozent zulegen, während diverse Indexschwergewichte den ATX um 23,6 Prozent nach oben trieben.
Ein Empfehlungsmix aus defensiven Werten, Dividendenfonds und -ETFs, Wachstums- und Technologieaktien bescherte den Top-Ten-Empfehlungen der April-Ausgabe von GEWINN ein durchschnittliches Plus von 32,9 Prozent, während es die top 20 noch immer im Schnitt auf 22,1 Prozent brachten.
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