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Pulkautaler Fixstern Julius Klein
„Junger Wilder “ Julius Klein.
© Weingut Julius Klein/Martin Lifka Photography

Wein

Pulkautaler Fixstern Julius Klein

Wenn Starautor Alfred Komarek seinen Inspektor Simon Polt in den Winzerdörfern mit ihren Kellergassen und in den Weinkellern mit ihrem archaischen Charme ermitteln lässt, so ist dies eine der Weinviertler Seiten, die – Gott sei Dank – noch zu ­erleben sind. Aber die Zeit verweilt nicht überall im entschleunigenden Rhythmus. Da gibt es auch Betriebe, in denen die junge Generation richtig Gas gibt, ohne dabei den Boden der Tradition gänzlich zu verlassen.

Von Walter Kutscher

30.01.2023
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Als einer dieser „jungen Wilden“ gilt Julius Klein aus der Marktgemeinde Pernersdorf, wo sich im ­Betrieb und dementsprechend auch in den Weinen Tradition und Innovation auf positive Weise ergänzen und ineinanderfließen. Vor allem die Serie der Lagen-Veltliner von den Rieden Wiege, Steinberg und Rus­tenberg kann Terroir­feeling auf perfekte Weise vermitteln. Dabei mäandern die Parameter Boden, Lage und Klima wie ein animierendes Gesamtkunstwerk über den Gaumen und hinterlassen dabei Spannung, Tiefgang und Charakter mit positiven Furchen.

Doch abseits vom Hauptdarsteller Grüner Veltliner gilt es, noch einige oscarverdächtige Nebendarsteller zu bewundern. Der Chardonnay verstrahlt noble Pikanz, und der Sauvignon Blanc versprüht den klassischen Mix aus Vegetabilität, floraler Beteiligung und fruchtiger Finesse.

Als Location, wo diese vinophile Leidenschaft degustatorisch erlebt werden darf, stehen Verkostungsräume inmitten der erwachenden Weingärten zur Verfügung. Seit 1788 wurde hier bereits von den Vorfahren der Familie Weinbau betrieben. 2010 erhielt der Betrieb sein heutiges Outfit.

Während Julius Klein junior im Weingarten und vor allem im Keller seine Kreativität ausleben darf, gelingt es seiner Mutter ­Erika, neben den Administrations- und Verkaufsagenden die künstlerische Ader unter Beweis zu stellen. Und dies ist dann auch in der Verkostungslounge quasi als Dauerausstellung zu bewundern, wo zwei Kunstformen – Wein und Malerei – gemeinsam auf­gesogen werden können.

© Weingut Tschermonegg, Weingut Julius Klein/Peter Mödl, Weingut Feiler-Artinger, Weingut Albert – Familie Cramer, Winzerhof Zimmermann, Weingut Familie Proidl

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