Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Prickelnde Preziosen
Sektgroßmeister Karl Steininger (2. v. re.) mit Familie.
© Weingut Steininger

Wein

Prickelnde Preziosen

Die Hochsaison für pri­ckelnde Produkte wurde mit dem Tag des Österreichischen Sekts am 22. Oktober eingeläutet, um mit den Feiertagen und Silvester den Höhepunkt zu erreichen. Da wird auch schon einmal – oder öfter – (Krise hin oder her) tiefer in die Geldtasche gegriffen. Dabei gibt es durchaus leistbare und preisgünstige Spitzenprodukte am pri­ckelnden Sektor.

Von Walter Kutscher

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
28.11.2022
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

Nach dem österreichischen „Weinwunder“ erfolgte mit der Gründung des Österreichischen Sektkomitees 2013 ein Upgrade, das zu einer Erfolgsgeschichte am heimischen Schaumweinmarkt führte. Herkunft und Qualität sind streng geregelt sowie kontrolliert, und drei Kategorien (Sekt Austria, Sekt Aus­tria Reserve, Sekt Austria Große Reserve) wurden eingeführt. Das Zusammenspiel der großen Sektkellereien wie Schlumberger und Kattus mit den „Winzersekt-Betrieben“ klappt vorbildlich. Während die Großbetriebe im Raum Poysdorf und Herrnbaumgarten den Bedarf an Trauben und Sektgrundwein ­abdecken, sind die sektproduzierenden Klein- und Mittelbetriebe in allen Weinbaugebieten zu finden. Ihr Vertreter im Sektkomitee ist Michael Malat aus dem Kremstal.

Als Zentrum im Kamptal gilt Langenlois, wo Willi Bründlmayers und Fred Loimers Sekte mit hefiger Tönung und speziell langer Lagerung an die Champagne erinnern. Sektgroß­meis­ter Karl Steininger ist hingegen bedacht, dass der jeweilige Sortencharakter auf noble Weise zur Geltung kommt. Die Palette von ihm und seiner Tochter Eva darf wahrlich als beeindruckend bezeichnet werden. Die prickelnden Kreszenzen vom Schloss Gobelsburg besetzen auf bestechende Weise die Position zwischen diesen beiden Philosophien.

Vorbild für alle berühmten „Sprudel“ dieser Welt ist nach wie vor die Champagne, die es geschafft hat, mit konsequenter Qualitätsstrategie und Gebietsschutz seit Jahrhunderten Weltruhm zu ­erlangen. In der nördlichsten Weinbauregion Frankreichs wurde der Weg von der klimatischen Not zur prickelnden Tugend erfolgreich vollzogen.
Tipp: Ausführlich ­nachzulesen im GEWINN-Wein-Blog: Sekt & Champagner – Prickelndes nicht nur zu den Festtagen

© Szigeti, Kattus, Schloss Gobelsburg, Moet&Chandon, Rare

Weitere Artikel

Foto Wolfgang Renner

Können Piwis die Weinwelt retten?

Klimawandel und Nachhaltigkeit verlangen neue Sorten. Sind Piwis (pilzwiderstandsfähige Rebsorten)...

Weiterlesen: Können Piwis die Weinwelt retten?
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Die Markteffizienzhypothese – einfach, mächtig und oft missverstanden

Diese These besagt, dass man „den Markt“ auf Dauer nicht zuverlässig schlagen kann, und macht sich...

Weiterlesen: Die Markteffizienzhypothese – einfach, mächtig und oft missverstanden
Börsentafel

Neue Rekorde bei Börsengängen

2026 hat der IPO-Markt Fahrt aufgenommen. Allen voran dank des Mega-Börsengangs von SpaceX. In...

Weiterlesen: Neue Rekorde bei Börsengängen