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„Photovoltaik hat der Solarwärme das Wasser abgegraben“
Roger Hackstock mit einem Solarmodul: „Am wirtschaftlichsten ist es, am Dach gleich viel Wärme wie Strom zu pro­duzieren.“
© Florian Rainer/eiland.wien

Interview

„Photovoltaik hat der Solarwärme das Wasser abgegraben“

Roger Hackstock, Geschäftsführer Austria Solar, über das Heizen mit Sonnenenergie, wie viel eine Solaranlage kostet und warum Solarwärme und PV einander gut ergänzen.

Von Robert Wiedersich

03.04.2025
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Strom erzeugen mit der Sonne? Das kennt heute jeder. Photovoltaik (PV) ist in aller Munde. Doch dass man am eigenen Dach auch günstig Wärme für Warmwasser und Heizung produzieren kann, ist fast in Vergessenheit geraten. Dabei würden einander beide Technologien gut ergänzen, meint Roger Hackstock, der als Chef des Branchenverbandes Austria Solar seit über 20 Jahren für das Thema Solarwärme brennt.

GEWINN: Der Fördertopf für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen ist seit Ende 2024 leer. Damit gibt es derzeit auch keine 2.500 Euro Bundesförderung für Solaranlagen mehr, die daran gekoppelt waren. Wann rechnen Sie mit einer neuen Förderung?

Hackstock: Das ist aktuell noch offen. Der Druck der heimischen Betriebe auf die neue Regierung ist jedenfalls groß. Dank der Raus-aus-Öl-und-Gas-Förderung hat der Zug in den vergangenen Jahren Fahrt aufgenommen, mit dem immer mehr fossile Heizungen ersetzt werden. Diesen Zug sollte man jetzt nicht bremsen. Nicht nur aus Klimaschutz-, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen.

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