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Namensvettern
Renault R5: elektrischer Volkswagen ­made in France mit Pfiff wie früher; 120 oder 150 PS – ab 27.980 Euro.
© Renault

Retro-Trend bei Autos

Namensvettern

Die Reanimierung früherer Modellnamen hat sich in der Autobranche zum gängigen ­Marketingtool gemausert. Manchmal steckt aber tatsächlich mehr dahinter, als nur eine ­altbekannte Bezeichnung zu übernehmen. 

Von Stefan Pabeschitz

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03.11.2026
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Begonnen hat mit dem Nach­wühlen in der eigenen Historie wahrscheinlich Fiat. Die Typenbezeichnungen 500 und 600 haben die Turiner schon in den 1990er-Jahren erstmals exhumiert, ab 2007 dann noch einmal mit großem Erfolg bis heute. VWs Beetle als deutscher Versuch der Vergangenheitsbewältigung wirkte dagegen ein wenig gar bemüht – abgesehen davon, dass der originale Käfer eigentlich nie Käfer hieß. Mini gehört praktisch auch in die Liga der Wiederbelebten – aber wie hätte der ab 2001 gebaute neue Mini, der auch aussah wie ein Mini, denn heißen sollen, wenn nicht … na ja, eben Mini. Inzwischen sind Retronamen tatsächlich so etwas wie ein Modetrend. 

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