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Maklerprovision: Wer zahlt wie viel?
Mieter zahlen seit diesem Sommer nur noch in Ausnahmefällen ­Maklerprovision.
© Lordn – GettyImages.com

Tipp der Woche

Maklerprovision: Wer zahlt wie viel?

Seit 1. Juli ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Wohnimmobilien in Kraft. Wie viel Maklerprovison Mieter sparen und wie viel Vermieter maximal zahlen müssen. Ein Überblick. 

Von Robert Wiedersich

09.08.2023
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Als Mieter musste man bisher zwischen einer halben und maximal zwei Monatsmieten Provision zahlen (siehe Tabelle unten). Eine Monatsmiete war die Summe aus Nettomiete und Betriebskosten. Darauf wurden noch 20 Prozent Umsatzsteuer aufgeschlagen. Nun entfällt die Provision bis auf wenige Ausnahmen komplett.

Vom Vermieter darf der Makler wie bisher bis zu drei Monatsmieten Provision verlangen. In der Praxis und wegen der guten Nachfrage nach Mietwohnungen wurde dieser Maximalwert aber meist nicht gezahlt, oder es zahlte überhaupt nur der Mieter Provision. In Zukunft werden die Vermieter die Maklerkosten allein stemmen müssen. Allerdings sind viele Branchenkenner skeptisch, ob drei Monatsmieten nun realistisch sind. Schließlich kann ein Mieter bei einem befristeten Mietvertrag schon nach zwölf Monaten kündigen (unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist). Wenn ein Mieter schon nach etwas mehr als einem Jahr ausziehen kann, werden Vermieter wohl kaum drei Monatsmieten für die Vermietung zahlen wollen.

Tabelle: Wie viele Monatsmieten Provision darf der Makler maximal verlangen?

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