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Konjunktur

Kroatien startet in ein neues Zeitalter

Von Hans-Jörg Bruckberger

03.01.2023
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Abbildung von Autos im Stau neben den Schildern  „Republika Hrvatska" und  „EU"
© mauritius images/Alamy Stock Photos/Boaz Rottem

Kroatien. Historisches passierte soeben in Kroatien: Seit Jahresbeginn 2023 gehört das Land dem Schengenraum an, gleichzeitig führte man den Euro als Zahlungsmittel ein. Good News für alle Reisenden in das gerade bei Österreichern so beliebte Urlaubsland: Grenzkontrollen und Geldwechsel gehören der Vergangenheit an. Die Analysten des Erste Group Research haben mit der kroatischen Kuna zum Jahreswechsel eine der, wie sie meinen, zum Euro stabilsten Währungen in den Ruhestand geschickt.

Mehr als 13 Prozent Inflation

Damit werde nun auch die Europäische Zentralbank (EZB) in Sachen Geldpolitik das Steuer übernehmen. Die Inflation in Kroatien sollte sich laut Experten der Erste Group von durchschnittlich knapp elf Prozent im Jahresschnitt 2022 (im November waren es gar 13,5 Prozent) im Jahr 2023 auf 6,5 bis 7,0 Prozent reduzieren.

Dafür wird auch hier der Konjunkturmotor ins Stottern geraten, wenngleich das Wachstum im EU-Vergleich immer noch einigermaßen solide ist: Nach plus 13,1 Prozent im Jahr 2021 und 6,0 Prozent 2022 wird für 2023 ein BIP-Wachstum von 1,0 Prozent erwartet. Für das Jahr 2024 wird dann wieder ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent prognostiziert. Zum Vergleich: Im Euroraum werden laut Herbstprognose der EU-Kommission 2023 nur 0,3 Prozent BIP-Wachstum erwartet bzw. 1,5 Prozent 2024.

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