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Konjunktur

IWF-Prognose für 2023: „Das Schlimmste kommt noch.“

Von Hans-Jörg Bruckberger

04.11.2022

Welt. Inflation, die Folgen der Coronapandemie und der Krieg in der Ukraine lasten schwer auf der Weltwirtschaft. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine globale Wachstumsprognose für das kommende Jahr auf 2,7 Prozent (0,2 Prozentpunkte weniger als in der Juli-Prognose). Die Prognose sei die schwächste seit 20 Jahren – mit Ausnahme der Vorhersagen während der Pandemie und der Weltfinanzkrise. 2023 werde mehr als ein Drittel der Weltwirtschaft schrumpfen, warnt der IWF. „Kurz gesagt, das Schlimmste kommt noch, und für viele Menschen wird sich 2023 wie eine Rezession anfühlen“, so die Prognose. In den USA, der EU und China werde das Wachstum ­stagnieren. Im Vergleich zur jüngsten Prognose der OECD sind die IWF-Schätzungen aber sogar noch positiv: Die OECD stellt für 2023 ein globales ­Wachstum von 2,2 Prozent in Aussicht ­(0,5 Prozent den USA).

Vollbremsung in Österreich

Und wie sieht die Zukunft in Österreich aus? Wifo und IHS erwarten im laufenden Jahr noch ein BIP-Wachstum von 4,8 bzw. 4,7 Prozent. Aber kommendes Jahr wird eine regelrechte Vollbremsung erwartet: Das Wifo geht für 2023 von nur noch 0,2 Prozent Wachstum aus, das IHS von 0,3 Prozent. Die Inflationsrate wird bei 6,6 (Wifo) bzw. 6,8 (IHS) Prozent gesehen.

Grafik: BIP-Wachstum in Prozent
© Grafik: GEWINN, Quelle: IMF

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