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In der Warteschleife
Ford Transit Custom (2023)
© Ford

KMU: Leichte Nutzfahrzeuge

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Leichte Nutzfahrzeuge sind die Lebensgrundlage für viele KMU. NoVA-Einführung, Material­krise, Techniklücken, Betriebskosten und Förderungslöcher stellen aber viele Unternehmen vor Probleme. Daran wird sich auch 2023 kaum etwas ändern.

Von Stefan Pabeschitz

29.11.2022
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Wie es um den Markt der leichten Nutzfahrzeuge bestellt ist, belegen die heurigen ­Zulassungszahlen: minus 65 Prozent zum Vorjahr. Abgesehen vom bedenklichen Umstand für die Hersteller selbst reflektiert diese Zahl auch die wirtschaftliche Situation der Hauptkunden, vor allem kleiner bis mittelgroßer Unternehmen. Per Juli 2021 hat die Einführung der Normverbrauchsabgabe NoVA für Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, kurz LCV für Light Commercial Vehicle genannt, die Anschaffung von diesel- und benzinbetriebenen Modellen im Schnitt um 4.000 bis 12.000 Euro verteuert – die Folge waren massive Vorzugskäufe in den ersten beiden Quartalen des Vorjahres. In der Branche selbst wird geschätzt, dass etwa zwei Drittel des gegenwärtigen Minus darauf zurückzuführen sind. Dennoch konnten die Elektromodelle daraus keinen Nutzen ziehen – ihr Anteil am Gesamtmarkt stagniert auf dem Vorjahresniveau und beträgt aktuell 5,5 Prozent.

Der restliche Anteil an diesem Rückgang ist vorrangig den Lieferproblemen der Hersteller zuzuschreiben, Stichwort Chipkrise. Dazu kommen andere Materialengpässe, etwa wegen Rohstoffmangel für Sonderaufbauten und Innenausbau der Lieferwagen, zuletzt auch der Komplettausfall von Zulieferern. Mit einigen Ausnahmen gilt derzeit: Wer sein Nutzfahrzeug jetzt bestellt, bekommt es erst 2024 geliefert, und das zu teilweise aktuell nicht benennbaren Konditionen.

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