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Happy Birthday, Golf!
Golf I (1974–1983) – der Erste seines Namens: Die automobile Neuzeit bei VW läutet schon ein Jahr vor ihm der Passat ein. Erst mit ihm und seinen 6,9 Millionen Stück wird sie aber zum Standardprogramm für die Mitte.
© Volkswagen AG

Auto

Happy Birthday, Golf!

Man mag zu ihm stehen, wie man will, aber der Golf hat die Autowelt geprägt wie kaum ein anderes Modell. 50 Jahre hat er heuer auf dem Tacho – Grund genug, um ihn ausgiebig zu feiern und für eine Spurensuche, was eigentlich das Geheimnis seines Erfolgs ist.

Von Stefan Pabeschitz

28.08.2024
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Beinahe hätte es ihn gar nicht ­gegeben. Ende der 60er-Jahre tut sich Volkswagen schwer, sich vom nicht mehr zeitgemäßen Konzept Boxermotor-Luftkühlung-Heckantrieb zu lösen. Dabei liegt die Lösung so nahe: Seit 1964 gehört VW auch die Auto Union, wo der Wechsel vom tuckernden DKW-Zweitakter zum modernen Audi-Layout mit Vorderradantrieb schon vollzogen wurde. Für die Adaptierung der fortschrittlichen Technik braucht es den unvermeidlichen Österreicher in dieser ­Geschichte: Professor Ernst Fiala, ab 1970 bei VW für Forschung und Entwicklung zuständig – er gilt heute als Vater des Golf.
Für das damals äußerst innovative Design zeichnet Giorgetto Giugiaro verantwortlich, der dann nebenbei auch noch das für den Scirocco ­mitliefert.

Drei Buchstaben, die ziehen

Eine heute gern verbreitete Legende ist der schlagartige Markterfolg des Golf. Tatsächlich kann er die großen Erwartungen anfangs aber nicht erfüllen – bis 1976 der GTI den Image-Umschwung bringt und die ganze ­Baureihe nach oben zieht.

Woraus sich eine erste Erfolgszutat erklärt: Jedes Modell braucht einen Fahnenträger, in dessen Licht die Brot-und-Butter-Varianten ein bisschen heller leuchten – mag er nun GTI, ­Abarth, RS oder sonst wie heißen.

Sanfte Erneuerung

Erst wenn einmal alle acht bisherigen Baureihen nebeneinanderstehen, offenbart sich ein weiterer Golf-Faktor: Kontinuität der Entwicklung. Keine Bocksprünge bei Design und Auf­treten, sondern sanftes Erneuern. In dem Bereich haben andere schwer ­gepatzt: etwa Fiat mit Ritmo, Tipo, Bravo, Stilo, wieder Bravo, dann gar nichts mehr. Abgesehen vom Namens-Tempelhüpfen jedes Mal ein anderer Look mit Anspruch auf Komplettrevolte außen wie innen. Wer beim Golf eine Generation überspringt, braucht trotzdem kein Handbuch – alles ist Soft Evolution.

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