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Gentlemen, start your engines!
Wer ernsthaft glaubt, echte Automobil-Events hätten ausgedient, war nie beim Festival of Speed.
© MG Österreich

Auto

Gentlemen, start your engines!

Das Festival of Speed in Goodwood ist ein herrlicher Anachronismus: absolutely british und vollkommen international zugleich, eine Hommage an die goldene Ära des Motorsports und dennoch offen für alles Neue. Die Automobilhersteller nutzen diese Bühne gerne, um sich zu präsentieren – in ist, wer in Goodwood drin ist.

Von Stefan Pabeschitz

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02.09.2025

Wenn der Duke of Richmond auf sein Landstück nach Goodwood einlädt, kommen alle: Motorsportstars, Vorstandsvorsitzende, Promis, Medienvertreter aus aller Welt und natürlich rund 200.000 Besucher. Fahrerlager und Boliden sind frei zugänglich, das ­Barometer steht durchwegs auf Begeisterung. Diese vier Tage im Juli sind für Autofans wie Ostern, Pfingsten, Mariä Himmelfahrt und Weihachten für gute Christen, nur eben auf einmal. Und es ist für jeden etwas dabei. Etwa sämtliche historische Brabham-Renner oder alles, was McLaren derzeit für Straße oder Piste im Talon hat. Alternativ auch historische Gruppe-B-Prominenz von Audi Quattro über Lancia 037 bis zu Renault 5 Turbo 2 – nie gab es eine herzzerreißendere Art, Oktan in Stundenkilometer und Dezibel umzuwandeln.

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