Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Gemeinsame PV-Anlage
Wird der Strom gleich im eigenen Haus verbraucht, fallen keine Netz­gebühren oder Abgaben an.
© Marcus Lindstrom - GettyImages.com

Sonnenstrom für Eigentumswohnungen

Gemeinsame PV-Anlage

Wie auch Wohnungseigentümer von einer gemeinsamen PV-Anlage am Hausdach profitieren können, wer für die Anschaffung zustimmen muss, wer die Kosten trägt und wie der produzierte Sonnenstrom abgerechnet wird.

Von Angelika Kabrt und Robert Wiedersich

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
31.03.2026
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

Wenn die Sonne scheint, haben wir jetzt sogar zu viel Strom“, erzählt Christian Sänger mit einem strahlenden Gesicht. Seit Herbst 2025 bezieht er mit seinen Nachbarn Strom aus einer gemeinsamen Photovoltaikanlage, einer sogenannten gemeinschaftlichen Erzeugungsanlage. Sie ist am Dach ihres Mehrparteienhauses mit 48 Wohnungen in Wien-Liesing montiert. „Unsere Motivation war es, günstigen Strom selbst zu erzeugen. Für die meisten Eigentümer war die Wirtschaftlichkeit für die Zustimmung entscheidend.“ 

Noch sind Projekte wie jenes in Liesing Pioniere, doch das Thema PV nimmt nun viele Jahre nach den Einfamilienhäusern auch bei großen Wohnhäusern an Fahrt auf. „Wir haben bisher 230 Anlagen umgesetzt, mittlerweile geht jede Woche eine neue Anlage in Betrieb“, sagt Thomas Auer, Gründer der Sonnenschmiede. Das Grazer Unternehmen hat sich als Komplettdienstleister auf die Abwicklung und die Betreuung von PV-Projekten für Wohnungseigentümer und Vermieter spezialisiert und managt auch die Anlage auf Christian Sängers Haus. Im Unterschied zu den größeren Energiegemeinschaften, die es mittlerweile in fast jedem Ort Österreichs gibt, beschränken sich gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen immer nur auf eine Immobilie. 

Die große Stärke der PV im Mehrparteienhaus: Durch die Vielzahl an Abnehmern mit unterschiedlichen Verbrauchsprofilen wird der Großteil des Stroms sofort direkt im Haus verbraucht. Dadurch muss weniger Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden, was derzeit aufgrund der niedrigen Einspeisetarife wenig attraktiv ist. Nach Auers Erfahrung kommen gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen im Jahresschnitt auf einen Eigenverbrauch von circa 50 Prozent, Einfamilienhäuser nutzen in der Regel nur rund 30 Prozent ihres Sonnenstroms. „Wenn auch das Warmwasser tagsüber mit Strom aufgeheizt wird, erhöht sich der Eigenverbrauch nochmals deutlich“, so Auer. Auch mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch kräftig steigern. In Sängers Haus hat man sich vorerst gegen einen Speicher entschieden, eine Nachrüstung ist aber eine Option.

Weitere Artikel

WohnungExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Zusatzeinkommen mit Wohnungsvermietung

Wer für sein Zusatzeinkommen statt auf den Kapitalmarkt lieber auf den heimischen Immobilienmarkt...

Weiterlesen: Zusatzeinkommen mit Wohnungsvermietung
Geöffneter Safe, darin Geldbündel

Lukrativ Geld parken

Lange Zeit musste man bei kurzfristig veranlagtem Geld auf Zinsen verzichten. Das hat sich...

Weiterlesen: Lukrativ Geld parken
Frau mit Klimaanlagensteuerung

So betreiben Sie Ihre Klimaanlage effizient

Auf welche Kennzahl Sie beim Klimaanlagenkauf achten sollten, warum konstante Kühlung...

Weiterlesen: So betreiben Sie Ihre Klimaanlage effizient