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Neugründung

Ex-ORF-Manager Prantner: Erster Kunde für seine eigene Firma

Von Georg Wailand und Michaela Schellner

02.10.2022
Portrait Thomas Prantner
Thomas Prantner, Firmengründer von C3, startet als Jungunternehmer durch.© C3-Thomas Prantner GmbH/Hans Leitner

Nach 34 Jahren hat sich Tommy Prantner (58) von seinen Topfunktionen im ORF zurückgezogen – und zwar, um sogleich eine eigene Beratungsfirma, C3, zu gründen. Und auch diese legt einen Blitzstart hin: Mit der Firmengruppe rund um den Tiroler Unternehmer Markus Schröcksnadel (feratel, sitour, Vereinigte Bergbahnen) gibt es bereits einen ersten prominenten Kunden. Prantner: „Das ist einer der wichtigsten Player im mitteleuropäischen Tourismus und Wetterbusiness.“

Aber Herausforderungen dieser Art sind für den Marketing- und Kommunikationsprofi keine Besonderheit. Im Zuge seiner langen Tätigkeit beim ORF, zuletzt hatte er sich sogar um den Job als Generaldirektor beworben, hat er einiges Neues geschaffen: 2009 gründete er die ORF-TVthek, inzwischen Österreichs größte Videoplattform, und als Direktor für Online und neue Medien läutete er viele Zukunftsprojekte ein. Dafür gab es jüngst auch Lob von seinem früheren Chef beim ORF, Gerhard Zeiler, der President International bei Warner Bros. Discovery ist: „Mit der ORF- TVthek ist Thomas Prantner ein Vorzeigeprojekt gelungen, da hat er Großes geleistet.“ Und Michael Grabner, Vorsitzender des Aufsichtsrats bei der Holtzbrinck-Gruppe, applaudiert mit der Feststellung: „Seit mehr als 30 Jahren leitete und gestaltete Thomas Prantner die digitale Transformation des ORF zum führenden Digitalanbieter in Österreich und im deutschsprachigen Raum.“ Das sind anerkennende Worte in der Medienbranche, die ja nicht gerade für überschäumende Anerkennung bekannt ist.

Als spätberufener Jungunternehmer will er künftig Unternehmen seine persönliche Expertise anbieten „die ein gutes Produkt und eine starke Marke in der digitalen Welt noch erfolgreicher machen wollen“. Die Palette seiner Dienstleistung wird umfassend sein, C3 heißt deshalb auch sein neues Unternehmen, und das steht für „Communications, Connecting und Consulting“. Prantner: „Ich will nicht große Töne spucken, sondern mit meiner Professionalität überzeugen. Das wird eine unglaublich spannende Herausforderung.“

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