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Konjunktur

Europas neuer Streber

Von Hans-Jörg Bruckberger

07.03.2025
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Stierhatzen in Spanien
Stierhatzen sind umstritten, der spanische Aufschwung jedoch nicht. © Bonilla1879 - GettyImages.com

Europa hat anhaltende wirtschaftliche Probleme, Deutschland kommt gar aus der Rezession nicht heraus. Umso beachtlicher ist die Entwicklung in Spanien: Die dortige Wirtschaftsleistung wuchs im vierten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 3,5 Prozent, womit sich für das Gesamtjahr 2024 eine BIP-Wachstumsrate von 3,2 Prozent ergibt. Vor dem Hintergrund der verheerenden Überschwemmungen in der Region Valencia – eigentlich ein Grund für schwächeres Wachstum – erscheinen diese Zahlen umso beeindruckender. 

„Eine wichtige Triebfeder war die Rekordzahl ausländischer Touristen, die dem Hotel- und Gastgewerbe zugutekam“, schreiben die Experten der Fondsgesellschaft DWS in einer Analyse, „aber auch der Zustrom von Zuwanderern, die offene Stellen besetzten und die Alterung der Bevölkerung zumindest zum Großteil ausgeglichen haben.“ Der Arbeitsmarkt habe sich insgesamt als sehr robust erwiesen. Ein deutlicher Anstieg der absolut geleisteten Arbeitsstunden korrespondierte mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 11,2 Prozent im dritten Quartal auf 10,6 Prozent im vierten Quartal. 

Die Entwicklung spanischer Staatsanleihen zeigt, dass auch die Marktstimmung gegenüber Spanien zunehmend konstruktiver wird. Der Renditeaufschlag gegenüber deutschen Bundesanleihen ist seit dem markanten Zwischenhoch im Juli 2022 im zehnjährigen Laufzeitenbereich von rund 135 auf aktuell nur noch knapp 60 Basispunkte gesunken.

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