Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Elitäres zu den Festtagen
Mit Champagner lässt sich bestens auf Weihnachten und auf das neue Jahr anstoßen.
© ultramansk – GettyImages.com

Wein

Elitäres zu den Festtagen

Finanzeskapaden, Klimawandel, Inflation, Kriege und Krisen – darf es nicht auch einmal etwas Positives sein, das uns das Leben ­lebenswert machen kann? Darum gönnen wir uns zu den kommenden Festtagen schon mal etwas Elitäres.

Von Walter Kutscher

02.12.2025
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners

„Brüder, ich trinke Sterne!“, wird Dom Pérignon in der Abtei Hautvillers zitiert, als er seine ersten Versuche der Champagnerproduktion verkostete. Auch wenn er nicht der Erfinder der prickelnden Materie war, gilt er doch als Wegbereiter der qualitativen Cham­pagnerproduktion.

Die Champagnermarke aus dem Hause Moët & Chandon mit seinem Namen gehört heute zu den elitären Kostbarkeiten der nördlichsten Weinbauregion Frankreichs. Als ältestes Champagnerhaus gilt Rui­nart, das seit 1729 in Reims beheimatet ist. Das innovative Outfit mit der „Second Skin“ lässt Nachhaltigkeit schon optisch erfahren. Bei Laurent-Perrier gilt die Jahrgangs-Cuvée „Grand Siècle“ als die Prestige­marke. Im Familienunternehmen Pol Roger ist diese Kategorie dem einstigen Fan Sir Winston Churchill gewidmet. All diese elitären Produkte lassen sich sensorisch durch eine mehr oder weniger hefig röstige Präsenz, die sogenannte Autolyse, beschreiben.

Aber auch in Österreich tut sich einiges am prickelnden Sektor. Das heimische Sektkomitee definierte als Spitze bei der österreichischen Sektpyramide die ­Kategorie „Sekt Austria Große Reserve“. Mindestens 36 Monate beträgt dabei der Hefekontakt in der Flasche, und dementsprechend feinperlig funkelt es im Glas. Vor allem im Kamptal sind die Meister der prickelnden Preziosen zu Hause: Namen wie Bründlmayer, Christina Hugl, Schloss Gobelsburg, Jurtschitsch, Malat oder Steininger schaffen es ­eindrucksvoll, den ominösen pawlowschen Effekt zu ­inszenieren.

Und wenn zu den Festtagen auch warme oder ­kalte Desserts bzw. Weihnachtsbäckereien zum Einsatz kommen, sollte auf unsere edelsüßen Prädikatsweine, das „flüssiges Gold“, nicht vergessen werden!

Weine des Monats

Sektkellerei Kattus Johann1857, Weingut Steininger, Weingut Bründlmayer, L.Derksen & Co. GmbH, Maison Ruinart, Reims, Weingut Angerhof Tschida

Weitere Artikel

Verschiedene vegetarische Gerichte auf Tellern im Tian Bistro

Ohne Fleisch geht’s auch

Vegan und Vegetarisch sind schon seit vielen Jahren ein Trend, der aber in Sachen Qualität nur...

Weiterlesen: Ohne Fleisch geht’s auch
Innenaufnahme Börse SeoulExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Korea: vom Sorgenkind zum Börsen-Superstar

Die Börse in Seoul war mit einer Performance von über 75 Prozent der stärkste Aktienmarkt 2025....

Weiterlesen: Korea: vom Sorgenkind zum Börsen-Superstar
Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Neues Jahr, neuer Rekord für Gold und Silber

Während die Börsen Gas geben, zündelt die Politik wie noch nie.

Weiterlesen: Neues Jahr, neuer Rekord für Gold und Silber