Hauptinhalt

Die „Stars der Stunde“ auf der GEWINN-Messe 2026
Herbert Eibensteiner, Voestalpine: „Wir wollen 30 Prozent des Gewinns ausschütten und auch für schlechte Zeiten eine Mindest­dividende vorsehen.“
© Peter Schmidt

GEWINN-Messe

Die „Stars der Stunde“ auf der GEWINN-Messe 2026

Auch heuer standen CEOs und CFOs börsennotierter Unternehmen und weitere gewichtige Stimmen der österreichischen Wirtschaft dem Publikum Rede und Antwort.

Von Friedrich Ruhm

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
03.11.2026

GEWINN: Wie entwickeln sich derzeit die Geschäfte der Voestalpine?

Eibensteiner: Wir wachsen in der Luftfahrt und in der Lagertechnik. Schwieriger ist es in der Automobilindustrie, wo wir auch 2027 geringere Abrufe erwarten. In der Bahninfrastruktur wollen wir bis 2030 auf drei Milliarden Euro Umsatz wachsen.

GEWINN: Rechnet sich grüner Stahl?

Eibensteiner: Wir haben einen Weg gefunden, CO₂-reduzierten Stahl auch ohne massive Förderungen wirtschaftlich zu produzieren. Ab nächstem Jahr können wir liefern. Auch bei den Märkten gibt es Fortschritte. Autohersteller können sich die CO₂-Einsparung teilweise anrechnen.

GEWINN: Was dürfen Aktionäre für eine Dividende erwarten?

Eibensteiner: Wir haben seit 1995 jedes Jahr Dividenden ausgeschüttet. Zuletzt waren es 75 Cent je Aktie. Wir wollen 30 Prozent des Gewinns ausschütten und auch für schlechte Zeiten eine Mindestdividende vorsehen.

Weitere Artikel

Martin Mayer

Sind Megakonglomerate jetzt wieder in?

Als ich in den 1990er-Jahren mein BWL-Studium absolvierte, galten große Mischkonzerne als absolut...

Weiterlesen: Sind Megakonglomerate jetzt wieder in?
älteres, lachendes PaarExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Wer zahlt meine Pflege?

Was passiert, wenn der Pflegeregress wieder eingeführt wird? Was kostet Pflege aktuell zu Hause oder...

Weiterlesen: Wer zahlt meine Pflege?
Michael Strugl im GesprächExklusiv für GEWINN-Abonnenten

„2026 ist das trockenste Jahr seit Beginn unserer Aufzeichnungen“

Auf den trockenen Sommer folgte ein trockener Herbst. Das wirkt sich auf die Stromproduktion aus...

Weiterlesen: „2026 ist das trockenste Jahr seit Beginn unserer Aufzeichnungen“