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Die schönste Fahrfreude
Fiat 500 Cabrio
© Fiat

Cabrios

Die schönste Fahrfreude

Ganz unbemerkt sind sie zur bedrohten Art geworden: Cabrios. Woher sie kommen, warum sie verschwinden könnten und welche Modelle vielleicht bald Sammlerwert haben.

Von Stefan Pabeschitz

28.06.2022
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Ursprünglich sind alle ­Autos Cabrios. Nicht nur, als sie noch aussahen wie Kutschen, nachdem die Pferdediebe da waren. Auch als die grundsätzliche Anordnung Motorhaube-Fahrgastraum-Heck schon längst Usus war, blieb Autofahren vor allem ein Frischluftvergnügen.

Erst etwa ab Mitte der 1920er-Jahre kamen feste Dächer in Gebrauch, der Tischler machte es damals noch persönlich – nämlich den maßgefertigten Aufbau aus Holz, gerne mit wasser­festem Leder überzogen. Ab den 1930ern wird das Verlöten von Metallhauben zum Standard, das Ergebnis heißt dann oft „Saloon“, als Hinweis auf die damit frisch begründete Wohnlichkeit. Zur Abgrenzung aller weiterhin unbedachten Autos wird die Kutschen-Historie bemüht: „Cabriolet“ hießen in Frankreich schon früher leichte Einspänner für feine Ausflüge und Landpartien.

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