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Die Nische als Erfolgsrezept
Cura-Mehrheitseigentümerin Judith Williams und Geschäftsführer Manuel Reinalter sind ein eingespieltes Team.
© Pepo Schuster, austrofocus.at

Hidden Champions: Cura Cosmetics Group

Die Nische als Erfolgsrezept

Mitten in Tirol, in der 130.000 Einwohner zählenden Olympiastadt Innsbruck, hat ein Hidden Champion der Kosmetikindustrie seinen Firmensitz. ­Neben innovativen Markenkonzepten setzt die ­Cura Cosmetics Group im Vertrieb unter anderem auf Teleshopping und die ­Expertise von Mehrheitseigentümerin Judith Williams.

Von Michaela Schellner

02.04.2023
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Die 1999 gegründete Cura Cosmetics Group startete als Herzensprojekt des ehemaligen Schwarzkopf-Managers Roland Kohl. Mit drei Kollegen beschloss er nach der Übernahme Schwarzkopfs durch Henkel, eine eigene Firma zu gründen. Mit Erfolg, denn mit rund 200 Mitarbeitern und über 70 Millionen Euro Jahresumsatz gilt Cura mittlerweile als Topexperte in Sachen Schönheit, Duft und Pflege, der im internationalen Wettbewerb mit großen Konzernen wie L’Oréal oder Beiersdorf mithält. Wie das gelingt? „Wir haben eine nicht vergleichbare Strategie, punkten mit Geschwindigkeit sowie kurzen Entscheidungswegen und überzeugen unsere Kunden mit Individualität, Qualität und Innovation“, betont ­Manuel Reinalter, der die Geschicke von Cura seit August 2020 gemeinsam mit ­Gerhard Kaiser und Hannes Kohl leitet.

Der Unternehmenserfolg fußt auf mehreren Standbeinen, die nach und nach innerhalb der Gruppe über ­eigene Geschäftssparten (siehe Kas­ten unten) etabliert wurden. 

Breit aufgestellt

Hauptgeschäftsfelder sind Marken- und Produktentwicklung und deren internationaler Multichannel-Vertrieb. Weiters engagiert sich Cura in der Start-up-Branche und verfügt über eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit hauseigenem ­Labor und TÜV-zertifiziertem Test­institut. Pro Jahr kreiert man dort rund 250 neue Produkte in den Kategorien Gesichts-, Körper-, Haarpflege, Duft, dekorative Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel; in Summe umfasst das Portfolio knapp 1.000 Artikel. Die Produktion erfolgt in Lohnherstellung in der EU.

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