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Die Mischung macht’s: Kulinarik & Cocktails
Die Luther Alpenbrasserie & Bar in Schladming erinnert an das Fabios in Wien.
© Luther Alpenbrasserie & Bar

Essen

Die Mischung macht’s: Kulinarik & Cocktails

Die Kombination von Bar und Restaurant ist gefragter denn je. Und es gibt immer mehr davon. GEWINN zeigt einige gute Beispiele.

Von Gabriel Gantenbein

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03.03.2025
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Manche sind mehr Restaurant mit Bar, bei anderen ist es umgekehrt. Egal, wie die Gewichtung ausfällt, es geht dabei immer um die Mischung aus Drinks und gutem Essen. Das hat sich auch Patrick Sit-Vrece gedacht, als er zusammen mit seiner Frau Celine Ende des Vorjahres in Schladming die Luther Alpenbrasserie & Bar eröffnete. Es ist ein schönes und stylisches Lokal geworden, das irgendwie an das Fabios in der Wiener Innenstadt erinnert. Denn Patrick Sit-Vrece hat zwölf Jahre im Fabios gearbeitet, wo ebenfalls seit jeher neben dem Restaurant auch eine Bar zum Gesamtkonzept gehört.

Die Küche im Luther kann man als alpin-mediterran bezeichnen, modern interpretiert und qualitativ auf sehr hohem Niveau. Mit Gerichten wie einem Tatar vom Thunfisch in einem Sud aus Soja, Ingwer und Koriander, 24 Stunden gekocht. Oder handgemachte Tagliatelle mit Salsiccia und Nduja (kalabrischer Streichwurst). Grandios aber vor allem die venezianische Kalbsleber mit Erdäpfelpüree und Majoran-Saftl. Und dann ist da eben noch die Bar in den Händen der Gastgeberin Celine Sit-Vrece. Insgesamt ein neuer Bar- und Kulinarik-Hotspot in einer Stadt, in der es Vergleichbares bislang nicht gegeben hat.

Neu ist auch das Restaurant mit Bar im Ende 2024 eröffneten Hotel Adea Lifestyle Suites in Fieberbrunn, direkt angeschlossen an den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang. Das eigenwillige Konzept für das Restaurant Upsidedown im Hotel stammt von dem deutschen TV-Koch Stefan Marquard, bekannt als unkonventioneller Küchenrebell mit Stirnband.

Zum Beispiel den Klassiker Vitello tonnato hat Marquard umgekrempelt und nennt ihn Forello Schweinato, weil mit Schweinsfilet und Räucherforelle gemacht statt mit Kalbsfilet und Thunfisch. Er nennt seine Gerichte etwa Krach vom Bach (Lachsforelle, Gemüsejodlersauce, Perlgraupen und Nussbutter) oder Omas Garten Ratatouille (Gurken-Minz-Joghurt-Dip und Sesam). An der Bar geht es ebenfalls unkonventionell zu. Die Leute hinter dem Tresen sehen aus wie Rockmusiker oder Mitarbeiter eines Tattoostudios. Und so fallen auch die Drinks aus. Das Team von Marquard ist voll und ganz auf lässig gebürstet.

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