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Die günstigsten Konten für Selbstständige© Markus Murlasits

Businesskonten

Die günstigsten Konten für Selbstständige

Zwischen null und einiges kostet so ein Firmenkonto für Selbstständige und kleinere Unternehmen pro Quartal. Auch die Unterschiede bei Karten, inkludierten Buchungen und Zusatzkosten sind groß.

Von Susanne Kowatsch und Fini Trauttmansdorff

30.01.2023
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Erst kürzlich selbstständig gemacht und bis jetzt läuft alles über das altgewohnte Gehaltskonto? Dass man Privates von Geschäftlichem trennen sollte, ist erst einmal eine Frage der Übersichtlichkeit: „Um eine klare Trennung zwischen Privat- und Firmenumsätzen darzustellen, wird von uns für geschäftliche Umsätze ein eigenes Konto empfohlen“, so die Oberbank. „So können Umsätze und Buchhaltung sauber getrennt werden, spätestens der Steuerberater wird es den Kunden danken, nicht einzelne Umsätze herauspicken zu müssen“, ergänzt die Bawag – was nebenbei Zusatzkosten verursacht.

Zudem: „Ein Firmenkonto ist auf jeden Fall notwendig, wenn B2B-Lastschriften durchgeführt oder eingezogen werden sollen“, betont die VKB-Bank. Denn im Gegensatz zu Privatkonten, erklärt die Erste Bank, „verfügen Kommerzkonten über zusätzliche Funktionalitäten, wie beispielsweise B2B-Mandate (Sepa-Firmenlastschrift), die bei Privatkunden nicht möglich sind.“ Ein eigenes Businesskonto bringt schließlich auch eigene Kredit- und Debitkarten, womit eine klare Trennung zwischen unternehmerischen und privaten Aufwendungen auch bei der Kartennutzung möglich wird.

Null bis 70 Euro pro Quartal

Während das Angebot an Null-Euro-Konten bei den Gehaltskonten relativ groß ist (siehe GEWINN 10/22), muss man Gratis-Geschäftskonten mit der Lupe suchen. Lediglich N26 ist mit seinem N26-Business-Konto hierzulande vorgeprescht, und zwar laut N26 „zu denselben fairen Konditionen wie private Konten“. Während die umfassenderen Businesskonten von N26 sehr wohl etwas kosten, ist das N26-Business-Konto tatsächlich mit null Kontoführungsgebühren sowie kostenloser digitaler Debitkarte zu haben; wer die Debitkarte physisch möchte, muss einmalig zehn Euro bezahlen. Abheben mit Karte geht dreimal monatlich kostenfrei, darüber kostet jede Abhebung allerdings zwei Euro. Und die „Spaces“, Unterkonten, für die man einen eigenen IBAN erstellen kann, sind erst ab dem Kontomodell N26 Business Smart drin.

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