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2,3 Prozent fix p.a. auf drei Jahre!
Nicht nur für Sparschweine, auch für Sparkonten stehen wieder etwas fettere Zeiten bevor. Einige Banken haben ihre Sparzinsen in den letzten Wochen leicht angehoben.
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GEWINN-Tipp der Woche

2,3 Prozent fix p.a. auf drei Jahre!

Sparzinsen sind in den letzten Wochen da und dort wieder attraktiver geworden. Täglich fälliges Geld wird regulär bis zu 1,6 Prozent p. a. verzinst. Auf einjährige Bindungen werden bis zu 2,2 Prozent fix geboten, und dreijährige Fixzinsen gibt es im Bestfall für 2,3 Prozent pro Jahr.

Von Susanne Kowatsch

03.03.2026
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Obwohl sich der Leitzinssatz der EZB seit Juni letzten Jahres nicht bewegt hat, sind bei den Sparzinsen seit Jahresbeginn doch kleinere Veränderungen zu vermelden. Erfreulicherweise weist die Tendenz leicht nach oben. 

So können sich bei der Santander Consumer Bank seit Kurzem Bestandskunden – also abseits der Neukundenaktion – über 1,5 Prozent p. a. Tagesgeld freuen. Davor waren es 1,3 Prozent, zudem hat die Santander auch ihre Festgeldkonditionen leicht erhöht. Die Wüstenrot wiederum hat ihre Zinssätze für zweijährige Bindungen aufwärts per Anfang März angehoben (kürzere Laufzeiten wurden dafür leicht abgesenkt). Und die Kommunalkredit Invest bietet nun schon seit Mitte Februar durchgehend deutlich nachgebesserte Sparzinsen an.

Täglich fällig: 1,6 Prozent ohne Aktion

Aber nun zu den Details: Neukunden können aktuell bei Santander, bei Addiko und bei Dadat 2,25 Prozent Verzinsung auf täglich fälliges Geld lukrieren, garantiert für die ersten vier Monate (Santander, Addiko) bzw. für die ersten drei Monate (Dadat). Danach geht’s, wie die Tabelle zeigt, mit dem dann jeweils gültigen regulären Zinssatz weiter. Der liegt unter diesen drei Banken aktuell bei der Santander mit 1,5 Prozent p. a. am attraktivsten, kann sich bis dahin aber freilich schon geändert haben. 

Wer dagegen kein Neukunde ist oder auf Einstiegsaktionen wie diese lieber verzichtet, erhält aktuell bei der Renault Bank direkt mit 1,6 Prozent auf täglich fälliges Geld am meisten. Und: Obwohl es sich um eine französische Bank handelt, wird hier steuereinfach veranlagt, die Renault Bank führt also die KESt automatisch an den österreichischen Fiskus ab.

Zwei Jahre fix: 2,25 Prozent

Hat man zumindest 10.000 Euro ein Jahr lang zum Veranlagen, verspricht die Kommunalkredit Invest als Bestbieterin derzeit 2,2 Prozent fix auf ein Jahr. Wer weniger, aber zumindest 1.000 Euro zum Anlegen hat, ist dagegen bei der Denizbank richtig – sie bietet 2,15 Prozent fix auf ein Jahr an.

Knapp mehr gibt’s für alle, die ihr Geld zwei Jahre lang deponieren wollen. 2,25 Prozent Fixzinsen p. a. offerieren aktuell sowohl die Kommunalkredit Invest als auch die Volksbank Vorarlberg, Letztere schon auf Summen ab 5.000 Euro.

Drei Jahre fix: 2,30 Prozent

Auch auf drei Jahre ist die Kommunalkredit Invest aktuell Spitzenreiterin, auch hier muss man allerdings mindestens 10.000 Euro mitbringen – dann werden 2,3 Prozent jährlich als Fixzinssatz geboten. Kaum weniger, nämlich 2,25 Prozent p. a. fix auf drei Jahre, verspricht zudem die Wüstenrot, bei ihr ist man schon ab einer Einlagenhöhe von 1.000 Euro dabei. Übrigens: Höhere Zinsen als die genannten sind aktuell auch bei noch länger laufenden Spareinlagen nicht zu holen.

Ein letzter Tipp für alle, die nicht davor zurückscheuen, dass es sich hierbei um keine steuereinfache Spareinlage handelt (Zinserträge sind daher selbst in der Einkommensteuererklärung zu deklarieren): Die deutsche Consorsbank bietet seit Kurzem Neukunden, auch Österreichern, 3,4 Prozent p. a. auf ihre Einlage garantiert drei Monate lang für Beträge bis zu einer Million Euro. Klingt toll, danach gilt allerdings der reguläre Zinssatz, und der liegt täglich fällig aktuell bei 0,8 Prozent p. a. (für Festgeld auf zwölf Monate sind es immerhin zwei Prozent).

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