Hauptinhalt

GEWINN-Tipp der Woche
PV-Förderung startet am 23. April
Am 23. April startet um 17 Uhr auf eag-abwicklungsstelle.at der erste Fördercall des Jahres. Anträge können bis zum 11. Mai eingereicht werden. Allerdings entscheidet bei den kleineren Anlagen bis 20 kWp der Zeitpunkt der Einreichung, wer zum Zug kommt, wenn das Fördergeld nicht für alle ausreicht. Bei größeren Anlagen über 20 kWp werden jene vorgereiht, die den geringsten Förderbedarf pro kWp anmelden. Erst bei gleichem Wert erfolgt die Reihung nach dem Zeitpunkt der Antragstellung.
Die Förderhöhe hängt von der Leistung der Anlage ab. Die meisten privaten Anlagen auf Einfamilienhausdächern sind zwischen fünf und zehn kWp stark. Für diese Anlagengröße gibt es auch den höchsten Investitionszuschuss.
- Kategorie A: ein bis zehn kWp: 150 Euro pro kWp
- Kategorie B: zehn bis 20 kWp: 140 Euro pro kWp
- Kategorie C: 20 bis 100 kWp: maximal 130 Euro pro kWp
- Kategorie D: 100 bis 1.000 kWp: maximal 120 Euro pro kWp
- Stromspeicher: Pro kWh gibt es 150 Euro. Maximal werden 50 kWh gefördert. Achtung: Speicher werden nur in Kombination mit Errichtung oder Erweiterung einer PV-Anlage gefördert.
Mit dem Made-in-Europe-Bonus lässt sich die Förderung noch erhöhen. Kommen die PV-Module aus europäischer Fertigung, erhöht sich der Investitionszuschuss um zehn Prozent, trifft das auch auf den Wechselrichter zu, gibt es nochmals zehn Prozent. Maximal sind also 20 Prozent mehr Förderung für die Anlage möglich. Dazu kommt noch ein eigener Bonus bei europäischen Stromspeichern. Hier erhöht der Zuschuss die Speicherförderung ebenfalls um zehn Prozent.
Heuer gibt es insgesamt drei Fördercalls, im Zuge derer um die Förderung angesucht werden kann. Der zweite Call findet vom 16. bis 30. Juni statt. Im Herbst folgt noch ein Termin vom 8. bis 22. Oktober. Auch bei den Folgeterminen heißt es schnell sein, da in den Kategorien bis 20 kWp immer der Zeitpunkt der Einreichung entscheidet.


