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Das große Warten auf den Einstieg
Bisher größter Zinshausdeal des heurigen Jahres: Für 95 Millionen Euro verkaufte die Signa das Apple-Haus in der Wiener Kärntner Straße.
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Zinshausmarkt

Das große Warten auf den Einstieg

Die Preise für Zinshäuser sind seit dem Höhepunkt des Immobilienbooms Anfang 2022 um zehn bis 15 Prozent gefallen. Warum viele Investoren trotzdem mit dem Einstieg warten und wer bereits wieder zukauft. 

Von Robert Wiedersich

29.08.2023
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Ein Preis von 31.000 Euro. Pro Quadratmeter! Das klingt nicht gerade nach einer ­rasanten Abkühlung des Zinshausmarkts. Nur einen Steinwurf vom Stephansplatz entfernt kaufte die Privatstiftung des Industriellen Josef Rainer im Frühjahr ein prunkvolles Eckhaus in der Wiener Kärntner Straße um 95 Millionen Euro, GEWINN berichtete exklusiv. Zahlungskräftiger Mieter des Geschäftslokals im Erdgeschoß: der US-Konzern Apple. Verkäufer des Hauses war die Signa von René Benko, der sich über einen selbst für den ersten Bezirk weit überdurchschnittlichen Preis freuen konnte.

Also alles paletti am heimischen Zinshausmarkt? Mitnichten. Marktkenner sind sich einig, dass solche ­Filetstücke in guten Zeiten gar nicht auf den Markt kommen würden. Nach dem stärksten Zinsanstieg in der Geschichte des Euro sind Liquidität und Eigenkapital bei Immobilieninvestoren Trumpf. Dafür ist man auch bereit, sich von Toplagen zu trennen. Im ­Unterschied zu weniger guten Lagen erzielen diese selbst dann noch Spitzenpreise, wenn überall anders die Preise bereits nach unten gehen. Und das tun sie schon seit dem Vorjahr.

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