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Chancen und Risiken in einem fragilen Umfeld
Wenig Wachstum, hohe Inflation und jede Menge Risiken: Geldanlage ist mehr denn je ein schwieriger Balanceakt.
© Markus Murlasits

Marktausblick 2023:

Chancen und Risiken in einem fragilen Umfeld

Nach einem katastrophalen Börsenjahr 2022 wollen Privatanleger nun wissen, wie es heuer an den Finanzmärkten weitergehen könnte. Antworten auf diese Frage hat GEWINN von heimischen Private-Banking-Experten bekommen.

Von Clemens Peleska

30.03.2023
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Das Jahr 2022 war für An­leger kein gutes. Nahtlos ist man von einer Krise in andere, multiple Krisen geschlittert. Aus der Covid-Pandemie kommend, haben der Krieg in der Ukraine, die daraus resultierende Energiekrise und ungewohnt hohe Inflationsraten zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt. „Wir kommen aus einem absoluten Ausnahmejahr 2022“, sagt Uta Pock, Leiterin der Research-Abteilung der Volksbank Wien. „2022 war das einzige Jahr seit 1977, in dem sowohl Aktien als auch ­Anleihen stark negativ performt haben“ (siehe Grafik unten).

„Ohne den Krieg in der Ukraine, der wirtschaftliche Spannungen auf globaler Ebene ausgelöst hat, hätten wir im Jahr 2022 vermutlich starkes Wachstum gesehen. Nun befinden wir uns mit den Vorkommnissen um die Silicon Valley Bank und Credit Suisse neuerlich in einem zumindest kurzfristig sehr fragilen Marktumfeld. Die Aktienmarktentwicklungen haben sich seit Jahresbeginn entsprechend reduziert. Trotzdem sollte es unwahrscheinlich sein, dass sich ein derart negatives Jahr für Anleger 2023 wiederholt“, meint Friedrich Mostböck, Leiter des Bereichs Group Research bei der Erste Group Bank.

Aufschwung zum Jahresbeginn

Dabei konnte noch im Jänner 2023 an den Märkten ein Befreiungsschlag beobachtet werden. Eine Erholungsrallye, die laut Experten vor allem durch ­Spekulation auf eine sich abschwächende Inflation getrieben wurde, hat zu ­starken Kursgewinnen an den globalen Börsen geführt. „Der Markt hat mit niedrigeren Inflationsraten gerechnet und darauf spekuliert, dass die Zentralbanken in den USA und Europa bei den Zinsanhebungen zurückhaltender reagieren. Ende Februar hat uns jedoch die Realität eingeholt. Die Inflation scheint in den Märkten nachhaltig hoch zu bleiben. Ängste vor stärkeren Zinsschritten und daraus resultierende Verluste an den Börsen werden geschürt“, meint Helmut ­Siegler, Vorstandsvorsitzender der Schöllerbank.

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