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Chancen in der Old Economy
Mercedes ist an der Börse günstig, notiert unter Buchwert. Dazu gibt es fast neun Prozent Dividendenrendite.
© Mercedes-Benz Group AG

Günstige Aktien etablierter Unternehmen:

Chancen in der Old Economy

Nach der Rallye von Technologiewerten sind die Aktienmärkte insgesamt schon stolz bewertet. Auf Einzelwertebene findet man aber immer noch günstige Aktien, vorzugsweise in klassischen Industriezweigen.

Von Hans-Jörg Bruckberger und Martin Mayer

01.10.2024
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Auch wenn es zuletzt immer wieder mal etwas unruhiger zuging, haben die Aktienmärkte immer noch ­einen Lauf. Der US-Leitindex S&P 500 liegt auf Sicht von fünf Jahren mehr als 80 Prozent im Plus. Getragen wurde diese Rallye in erster Linie von den bekannten Giganten aus der Technologiebranche. Mittlerweile mehren sich aber auch die Sorgen, dass vor ­allem der Hype um künstliche Intelligenz womöglich doch übertrieben wurde. Microsoft und Apple sind an der Börse bereits mehr als drei Billionen US-Dollar wert, Chipriese Nvidia mittlerweile nicht viel weniger. Nimmt man noch Amazon dazu, ­machen diese vier Konzerne bereits 20 Prozent des S&P 500 aus – so viel wie die Bereiche Chemie, Pharma und Finanzen zusammen. 

Entsprechend ambitioniert sind häufig auch die Bewertungen: Nvidia wird aktuell zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 50 gehandelt sowie zum 35-fachen Buchwert. Der gesamte Index weist im Durchschnitt ein KGV von rund 27 auf, während es in den zurückliegenden zehn Jahren durchschnittlich 22,2 waren. Auf Sicht von 15 Jahren lag das KGV im Schnitt sogar unter 20. Im Vergleich dazu errechnet sich aktuell ein Aufschlag in der Größenordnung von 22 bis 35 Prozent, womit der US-Leitindex deutlich überbewertet erscheint.

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