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Champagner für zwischendurch
Herausragende Le Bar im Hotel Sans Souci nahe dem Volkstheater.
© Stefan Gergely

Essen

Champagner für zwischendurch

Während der Ballsaison wird besonders gern und oft dem edlen Sprudelgetränk gefrönt. GEWINN präsentiert daher einige der besten Champagnerlokale und -bars in Wien, die über eine überdurchschnittlich gute Auswahl verfügen.

Von Gabriel Gantenbein

30.01.2023
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„Champagner gibt dir das Gefühl, dass jeder Tag ein Sonntag ist“, befand einst Marlene ­Dietrich, und auch die le­gendäre Modeikone Coco Chanel gestand offenherzig: „Ich trinke Champagner nur bei zwei Gelegenheiten: wenn ich verliebt bin und wenn ich es nicht bin.“
Und Sie? Nur wenn es in der Ballsaison ist und außergewöhnlich gut sein soll? Dann sind Sie hier richtig!

Da wäre einmal die Bar Dosage in der Wiener ­Innenstadt. Inhaber Friso Schopper, der sich einst als Kreativer in der Werbebranche einen Namen gemacht hat, führt die schicke Bar am Fleischmarkt seit 2018. Heute gilt sie als eine der besten Sprudel-Adressen des Landes. Für viele ist sie sogar die Nummer eins.

Dabei geht es Schopper nicht um die großen und bekannten Häuser der französischen Champagnerszene, in der Dosage werden über 100 verschiedene Winzerchampagner kleinerer Domänen angeboten. Und das ist ziemlich sensationell! Viele der Winzerchampagner werden biologisch oder sogar nach biodynamischen Kriterien produziert, nicht wenige davon sind in un­seren Breiten nahezu un­bekannt. Qualitativ aber ­bieten sie weit mehr als die meisten Champagnermarken, die jeder kennt. Zu den ausgesuchten Getränken werden Kleinigkeiten wie Beef Tatar, Prosciutto, getrüffelte Salami, Sardinen, Anchovis oder Kaviar serviert. Auch die Preise sind moderat. Die Hausmarke „Friso Emblématis Blanc de Noirs Brut“ gibt es schon um elf Euro das Glas. Ideal also für einen schnellen Besuch zwischendurch.

Als gute Champagnerbar gilt auch das Le Cru am Petersplatz, ebenfalls in der Wiener Innenstadt. Hier hat man schon vor vielen Jahren mit Winzerchampagnern begonnen, die damals noch weitgehend unbekannt waren, etwa Agrapart, heute ­eine durchaus etablierte Marke zu nicht mehr ganz so günstigen Preisen. In­zwischen wird im Le Cru aber auch mehr und mehr Champagner prominenterer Häuser von Taittinger bis Roederer ausgeschenkt. Die Lage nahe dem Graben könnte nicht besser sein, das Sortiment ist mehr als reichhaltig. Insgesamt eine gute Champagneradresse, wenngleich das Angebot nicht mehr ganz so speziell ist wie zu ­Beginn.

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