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Beschrieben, nicht bemalt

Sammlerobjekt Osterei

Beschrieben, nicht bemalt

Russische Fabergé-Eier kennt jeder, ukrainische Pysanky kaum jemand. GEWINN über die Kunst, auf Ostereiern mit Mustern und Farben Geschichten zu erzählen.

Von Marie-Thérèse Hartig

30.03.2022
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„Lege nicht alle Eier in einen Korb“, besagt eine alte, Warren Buffett zugeschriebene Börsenweisheit. Dieser vernünftige Rat gilt auch für die Ostereiersuche – zumindest dann, wenn die bunten Fundstücke nicht einfach gefärbte Ovale sind, sondern in liebevoller Handarbeit geschaffene Kunstwerke.

Die berühmtesten kunstvollen Ostereier stammen zweifellos vom russischen Juwelier Peter Carl Fabergé, dessen Preziosen sich in Museen und Sammlungen und somit außer Reichweite Normalsterblicher befinden. Quasi das Gegenteil dazu stellen „Pysanky“ dar: Die traditionellen ukrainischen Ostereier sind zumindest hierzulande weitgehend unbekannt, aber für jedermann erschwinglich. Selbst wenn die Preise abhängig von Ausgangsmaterial und Arbeitsaufwand variieren, so gehen sie über einige Hundert Euro selten hinaus.

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