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Auf den Spuren der Maya und Azteken
Die imposante Ruinenstadt ­Teotihuacán im Einzugsgebiet von ­Mexiko-Stadt zählte einst zu den größten Metropolen der Welt. Die Sonnenpyramide im Bildhintergrund ist 63 Meter hoch.
© GettyImages.com

Mexiko

Auf den Spuren der Maya und Azteken

Mexiko ist weit mehr als blaue Karibikstrände. Es sind vor allem die unzähligen Stätten alter Kulturvölker, aber auch die vielfältigen Landschaften, die eine Reise zum unvergesslichen Erlebnis machen.

Von Anton Schmoll

02.09.2025
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Schnell kommen wir außer Atem. Bedächtig setzen wir Schritt für Schritt auf den großen Steinstufen. Wir befinden uns im Aufstieg zur Plattform der 63 Meter hohen Sonnenpyramide von Teotihuacán. Die imposante Ruinenstadt im Einzugsgebiet von Mexiko-Stadt zählte zwischen 100 und 600 n. Chr. zu den größten Metropolen der Welt. In dieser Zeit wohnten hier bis zu 250.000 Menschen. Als die Azteken im 14. Jahrhundert die verlassene Stadt entdeckten, waren sie überzeugt, den Ursprung der Welt gefunden zu haben. Sie gaben dem Ort den Namen Teotihuacán – „der Ort, an dem die Götter wohnen“.

Das Reich der Azteken

Die Azteken nannten sich selbst „Mexica“ und gaben so dem Land seinen heutigen Namen. Nach jahrhundertelangem Herumirren ließen sie sich dort nieder, wo gemäß der Prophezeiung ein Adler auf einem Kaktus eine Schlange verzehrte. Dieses Symbol findet man heute noch im Staats­wappen Mexikos.

Auf einer großen Insel im Tex­coco-See gründeten die Azteken 1325 ihre Hauptstadt Tenochtitlán. Die ­spanischen Eroberer unter Hernán Cortés waren nicht nur von der Größe der Stadt beeindruckt, sondern auch ob ihres Reichtums und ihrer perfekten Organisation. Diese Bewunderung hinderte die Spanier jedoch nicht daran, Tenochtitlán bald dem Erdboden gleichzumachen. Im August 1521 fiel die Stadt in die Hände von Cortés.

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