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„Ab Juni rechne ich wieder mit sinkenden Zinsen, das hilft“
„Ganz ehrlich, wir Banken hatten das beste Jahr in unserer Geschichte. Von den Spareinlagen bis hin zu den Krediten – überall ist es gut gegangen.“: Willibald Cernko, Chef der Erste Group
© ERSTE Bank/Marlena König

Interview mit Willibald Cernko

„Ab Juni rechne ich wieder mit sinkenden Zinsen, das hilft“

Just wenn Willibald Cernko seine erfolgreiche Tätigkeit als Chef der Erste Group im Sommer an seinen Nachfolger Peter Bosek übergibt, beginnt eine gute Zeit: Denn ab Juni rechnet der erfahrene Topmanager, der zuvor auch schon Chef der Bank Austria war, mit sinkenden Zinsen.

Von Georg Wailand

26.03.2024
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Das sei dann eine sehr gute Nachricht für die Wirtschaft, ein Prozentpunkt weniger bei den Krediten, das ginge dann schon Richtung Normalisierung in der Wirtschaftslandschaft.

Im Interview mit GEWINN-Herausgeber Georg Wailand spart Willi Cernko nicht mit guten Ratschlägen und offener Kritik. Er genießt es offensichtlich, im Fokus der heimischen Finanzwelt an einem entscheidenden Schalthebel zu sitzen, schwer vorstellbar, dass er in der Pension plötzlich verstummt.

GEWINN: Sie rechnen ab Juni in ­Europa mit einer Zinssenkung, auch die Märkte erwarten einen Ruck um ­sogar mehr als einen Prozentpunkt nach unten. War es das dann mit der befürchteten Rezession?

Cernko: Ich gehe davon aus, dass die EZB eine aktive Rolle einnimmt. Das ist dann eine sehr, sehr gute Nachricht. Darum sollte man da gleich auch schon die nächsten Schritte setzen. Was die Regierung in Österreich mit dem „Wohnbau-Programm“ vorgelegt hat, halte ich für extrem positiv. So ein ­Impuls ist notwendig, um vieles wieder in Gang zu setzen. Das wird gut für die Bauwirtschaft sein, das wird auch den Klein- und Mittelbetrieben helfen und vor allem den Wohnungssuchenden wieder die Chance bieten, etwas Leistbares zu finden.

GEWINN: Na ja, den Banken wird ja vorgeworfen, die Sparzinsen nur langsam angehoben zu haben,  während die Kreditzinsen rasch gestiegen sind …

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