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Interview mit Alexander Pröll
„2,4 Milliarden Euro Werbegeld fließen an die US-Konzerne“
Wenn das Schlagwort von der „digitalen Souveränität“ fällt, ist Alexander Pröll für die nächsten Minuten nicht zu bremsen. Da ist ein Politiker von einer Aufgabe so überzeugt, dass er dafür brennt. Wenig Polit-Sprech, dafür aber umso mehr Leidenschaft. Pröll kann seine Herkunft (der Vater einst Regierender und der Onkel langjähriger Landeshauptmann) nicht verleugnen: Politik spielte und spielt in seiner Familie eine zentrale Rolle.
GEWINN: Die Welt wird seit geraumer Zeit von einer Welle technischer Änderungen förmlich überrollt, nichts bleibt so, wie es war, das macht viele Staatsbürger ängstlich.
Pröll: Änderungen verunsichern, das ist schon so. Darum bemühen wir uns extrem, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf diesen Weg mitzunehmen. Wir haben deshalb ja auch die Aktion „Wir bringen das Amt zu den Menschen“ gestartet, und erfreulicherweise ist das ein großer Erfolg geworden. Wir haben insgesamt 600.000 neue Anmeldungen für ID Austria bekommen, das war ganz enorm.
GEWINN: Wo steht Österreich beim E-Government im internationalen Vergleich?
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