Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners
Springe zum Ende des Werbebanners Springe zum Anfang des Werbebanners

Hauptinhalt

Neueröffnung

Zweiter Standort für Markta

Von Michaela Schellner

TIPP: Mehr Qualität in Ihren Suchergebnissen
GEWINN auf Google als bevorzugte Quelle hinzufügen.
04.02.2025
Springe zum Ende des WerbebannersSpringe zum Anfang des Werbebanners
Gründerin angelehnt an ein Schaufenster
Markta-Gründerin Theresa Imre kombiniert modernes Einkaufserlebnis mit traditionellem Marktplatzflair.© Umdasch/Franz Moser

Der regionale Nahversorger ­Markta hat in der Zollergasse in Wien-Neubau einen zweiten Standort eröffnet. Das Unternehmen, das 2018 von der Steirerin Theresa Imre als derzeit pausierender digitaler Bauernmarkt gegründet wurde, treibt aktuell seine Expansion im stationären Handel voran. „Wir möchten uns als Marktplatz mit lokalen Erzeugnissen von Klein- und Mittelbetrieben im Grätzl und in der ganzen Stadt etablieren und hochwertige ­Lebensmittel für alle zugänglich machen“, so die Geschäftsführerin. 

Dementsprechend bietet der neue Markt, in den die Unternehmerin 500.000 Euro investiert hat, auf 400 Quadratmetern Fläche rund 1.500 Produkte von über 250 regionalen Lieferanten an. Rund 60 Prozent der Waren kommen aus einem Umkreis von 100 Kilometern Entfernung, nationale Grenzen wolle man sich aber nicht setzen. „Kaffee oder Zitrusfrüchte werden bei uns nicht hergestellt, also haben wir hier die Prämisse ‚so nah wie möglich, aber so fern als nötig‘ ausgegeben. Wir achten aber sehr genau auf die Produktionsbedingungen und garantieren auch die lückenlose Rückverfolgbarkeit“, betont Imre. Der Großteil des Sortiments ist biozertifizierte Ware, angeboten werden aber auch Produkte ohne Zertifizierung, für die faire Herstellungsbedingungen jedoch ­eine Voraussetzung sind. Fairness ist Imre auch in der Zusammenarbeit mit den Lieferanten ein großes Anliegen. „Zwei Drittel des Verkaufs­erlöses erhalten die Landwirte, ein Drittel bleibt bei uns.“ Wer bei Markta einkauft, könne trotz bewusst fehlender Aktionsangebote das eine oder andere Schnäppchen machen. Bei Obst und Gemüse sei man häufig günstiger als die Bioware klassischer Supermärkte, für Fleisch müsse man aber schon mit 20 bis 30 Prozent Mehrkosten rechnen. Die Umsatzerwartung für den Standort beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro. Auch was die Expansion betrifft, sind Imres Pläne ambitioniert. In den kommenden drei Jahren soll das Filialnetz in der Bundeshauptstadt auf zehn Standorte anwachsen. Aktuell beschäftigt Markta rund 25 Mitarbeiter.

Weitere Artikel

Stefan EmprechtingerExklusiv für GEWINN-Abonnenten

„Für mich ist das eine Lebens­aufgabe“

Wenn der Markt kleiner wird, muss man nicht kleiner denken – davon ist Team-7-Geschäftsführer Stefan...

Weiterlesen: „Für mich ist das eine Lebens­aufgabe“
Stadt WienExklusiv für GEWINN-Abonnenten

Altersvorsorge Wohnung

Welche Wohnungen sich zur langfristigen Geldanlage und zur Vermietung eignen, wie Sie von steigenden...

Weiterlesen: Altersvorsorge Wohnung
Gruppenfoto C 3 Business Talk: Mark Perz (Holding Graz), Martina Sennebogen (Capgemini), Gerald Beck (BIG), Karina Schunker (EHL), Burkhard Ernst (Rainer Gruppe), Gunter Deuber (RBI), Michaela Schellner (GEWINN) und Thomas Prantner (C 3)Exklusiv für GEWINN-Abonnenten

Was Österreichs Immobilienmarkt jetzt braucht

Wo steht die Immobilienbranche in Österreich aktuell, welche Auswirkungen haben internationale...

Weiterlesen: Was Österreichs Immobilienmarkt jetzt braucht