Hauptinhalt

Wein
Zweimal Reumann in Deutschkreutz
Es gab viele Betriebe mit gemischter Landwirtschaft, und die Traubenproduzenten lieferten ihre Ware an die örtliche Winzergenossenschaft. Doch mit den ersten Deutschkreutzer „Falstaff“-Siegern kam der Rotwein-Zug hier so richtig in Fahrt. Eine Vielfalt an Topbetrieben mit Rotweinkompetenz im Blaufränkischland begeisterte die Weinfreaks. Mit dem „French Paradoxon“ und dem „gesunden Glas Rotwein“ boomte auch der Blaufränkisch.
Unter all den Rotwein-Stars in Deutschkreutz finden sich auch zwei Reumann-Betriebe, die allerdings nicht miteinander verwandt sind. Josef und Maria gehören mit der neun Hektar großen Rebfläche (96 Prozent Rotwein) zwar nicht zur quantitativen Spitze, aber was die Qualität betrifft, spielen sie sehr wohl in der obersten Liga mit. Neben der Liebe zur Leitsorte Blaufränkisch erkennt man schon am Sortiment, dass die Familie eine deutliche Affinität zu Bordeaux aufweist. Eine Vielzahl an Exkursionen ins Bordelais hatte zur Folge, dass die dortigen Hauptsorten, Cabernet Sauvignon und Merlot, auch im Reumann-Sortiment prominent positioniert sind. In der Cuvée Phönix vermählen sich diese mit dem autochthonen Blaufränkisch zur Mariage.
Im Grenzlandhof Reumann dominiert auf der 22 Hektar großen Rebfläche ebenfalls die Leitsorte Blaufränkisch. Der Lagenwein von der Ried Hochbaum gilt als der Verkaufshit im Familienbetrieb.
Seit vergangenem Sommer darf hier der Junior, Mario Reumann, in vierter Generation als Betriebsleiter den Rotwein-Taktstock schwingen. Vater Christian und vor allem Mutter Birgit kümmern sich nicht nur um die Weingärten, sondern betreuen auch den Ab-Hof-Verkauf.



