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Interview mit Barbara Eibinger-Miedl
„Zwei Drittel der Ersparnisse sind bei uns niedrig verzinst“
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GEWINN: Sie waren erstmals in großer Runde mit den führenden Wirtschafts-und Steuerfachleuten dabei. Was war der prägendste Eindruck?
Eibinger-Miedl: Es war spannend und zugleich motivierend. Besonders interessant für mich war, dass auch Minister Klingbeil aus Deutschland dabei war. Er versucht ja gerade, genauso wie wir in Österreich, die Pensionssäulen zu stärken. Mit einem Unterschied: Die SPD hat ein klares Bekenntnis zu einer kapitalmarktorientierten Vorsorge abgegeben, es ist ein Drei-Säulen-Modell. Wir in Österreich hingegen setzen praktisch fast nur auf die erste Säule.
GEWINN: Aber ist der Unterschied nicht noch größer? In Deutschland wird so eine private Vorsorgesäule bereits ab nächstem Jahr eingeführt, bei uns haben wir erst begonnen, darüber zu diskutieren.
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